Feuerfigur

Astrologische Konstellationen Mai und Juni 2012

Zum einen nimmt die Spannung wieder zu, die letztes Jahr den arabischen Frühling eingeleitet hat und wird den ganzen Sommer über äußerst explosiv bleiben. Wir dürfen also davon ausgehen, dass es in den nächsten Wochen weiterhin zumindest Streiks und Demonstrationen geben wird

Wenn wir persönlich keine voreiligen Entscheidungen treffen wollen, die von einem momentan hitzigen emotionale Gemüt verursacht werden, sind wieder folgende Zeiten besonders zu beherzigen:

  • Diskussionen vom 10. - 14.6.2012
  • Handlungen 27.6. – 03.07. 2012
  • Angriffe und Wut 13. – 26.07.2012.

Also erst mal einatmen und wieder ausatmen und den nächsten Schritt sorgfältig abwägen.

Dann wird vom 15.05. bis 28.06. eine Zeit sein, in der wir damit rechnen können, dass vergangene Beziehungsthemen eine Widerauflage erfahren und wir uns mit Lovern aus der Vergangenheit oder noch nicht erledigten Verhaltensmustern in Partnerschaften beschäftigen müssen.
Wohl dem, der / die wirklich mit der Vergangenheit abgeschlossen hat.
Bei all denen, die jetzt eine neue Partnerschaft beginnen, wird sich in o.g. Zeit zeigen, ob es eine Zukunft gibt oder was dieser an Altlasten ggf. noch im Wege steht. Auf der anderen Seite kann eine Neuanfang mit jemandem, den wir noch immer lieben, auch ein begrüßenswerter Ausdruck dieser Venus Rückläufigkeit sein.

Wenn dann Jupiter in die Zwillinge wechselt, am 12.06., wird Kommunikation und die Lust auf Abwechslung bzw. kleine und längere Reisen groß geschrieben. Auch für Fortschritte im Lernen und sich neuen Interessensgebieten zuzuwenden, ist es eine gute Zeit. Ansonsten können uns doppelt so viele Mails und Anrufe wie " Wir sollten uns mal wieder treffen…sowie (ungebetene) Werbung…erfreuen oder den letzten Nerv rauben.
Zu Beginn seines Durchlaufs durch die Zwillinge, vom 15.06. bis ca. 07.07. könnten Idealisierungen und daraus resultierende Enttäuschungen die Gefühlslage bestimmen.
Jupiter im Zeichen Zwillinge ist flexibler und nicht mehr ganz so auf Wahrung von sicheren Posten und Profit aus, als er das im Stier anzeigt. Prozesse, die sich bisher eher zäh gestalteten, werden sich ab Mitte Juni leichter lösen lassen.

Bei allem Guten, was uns widerfährt, aller Vielfalt und Veränderung, gilt es immer wider anzuerkennen, dass das Schicksal mit seinen Wunden, die es schlägt, auch einen heilsamen Einfluss haben kann und eine Chance ist, das Erleben zu vertiefen und das Verständnis zu vergrößern.
Es wäre schon viel gewonnen, wenn sich ein Gefühl in uns ausbreiten würde, dass wir mit Kampf gegen etwas nicht wirklich zum inneren Frieden und zu Akzeptanz kommen. Anderen geht es meistens nicht wirklich wesentlich besser…, das sieht nur so aus.
Unter jedem Dach ein "ach"! (Zeit: den ganzen Mai).

Gabriele Kiel
www.sternpavillon.de

Himmlische Konstellationen für die nächsten zwei Monate

Es sind dies viele kleine und auch größere „Feuer“, die nicht mehr so einfach gelöscht werden können.
Weder Aktionismus noch zu langes Zögern oder die Vogelstraußtaktik versprechen eine gute Lösung hervorzubringen. Geistige Fixierungen bringen uns nicht weiter, speziell wenn sie körperlose Ideologien sind.
So empfehle ich, mit langsamem und aufmerksamem Blick und klarem Geist voranzuschreiten, so als wären wir auf einer Abenteuerreise in einem für uns bisher unbekannten Land.
Folgenden Zeiträumen sind dabei als Wandlungsimpulse erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken:
Impulse speziell durch Merkur 5.-20.3. + 20.-27.4.; und durch die Sonne 24.-31.3.

Zum anderen dient die derzeitige Besetzung der Erdzeichen als wichtiger stabilisierender Faktor für praktische Korrekturen, um für Erdung, Ruhephasen und das innere Gleichgewicht zu sorgen. Glückliche Fügungen, Optimismus und die richtige Aktion zum richtigen Zeitpunkt ermöglichen manchmal günstige Wendungen einer zuvor festgefahrenen Situation.
Es geht nicht von alleine, ein bisschen müssen wir auch selbst dazu beitragen und sei es mit ein bisschen Mut nach Mitte April.
Dafür sind zu beachten: 11.-22.3. Venuseinfluss, Mars direkt ab 15.4.

Dann ermöglicht uns Saturn noch für viele Monate den Blick auf faires Miteinander und die stille Freude über das, was wir uns bis jetzt selbst erarbeitet haben durch unsere „Beziehungsarbeit.“. Man muss sich auf mal loben.
Turbolenzen sind am ehesten in Merkurs Rückläufigkeitsphase (14.3.-5.4.) zu erwarten und durch den Richtungswechsel von Mars und Pluto im April.

Gabriele Kiel
www.sternpavillon.de

Abendhimmel

Himmlische Konstellationen in den kommenden Wochen

Die dauern, was Mars angeht, bis in den April hinein. Das heißt nicht, dass wir nicht effektiv arbeiten können, im Gegenteil. Etwas muss repariert werden und zu jenem brauchen wir noch Informationen. Es gilt, nichts zu überstürzen, dafür ist jetzt nicht die Zeit. Bei manchen fehlt der Schwung und Unternehmungsgeist, bei anderen können neue Pläne fehlschlagen. Aktivität sollte mehr nach innen gerichtet sein und wir stellen uns die Frage: Was will ich denn nun tatsächlich und wie will ich es. Projekte müssen reifen – ein zu früh gepflückter Apfel bekommt uns einfach nicht.

Ebenfalls können jetzt die Resultate früherer – vielleicht oft übereilter – Handlungen zu spüren sein. Es ist gut, über frühere Handlungen nachzudenken, denn das gibt uns Gelegenheit, um ggf. die Richtung unserer Bemühungen zu ändern. Auch eine stärkere Anfälligkeit für körperliche Beschwerden, die mit Beweglichkeit, entzündlichen Prozessen, Vitalität und Allergien zu tun haben oder auch sexuelle Frustration könnte eine Rolle spielen. Und weil es oft nicht so recht weitergeht, wie man sich das wünschte, kann Ruhelosigkeit entstehen. Es ist empfehlenswert, Details zu berücksichtigen bei unserer Planung, um einen erfolgreichen Ausgang der Angelegenheiten zu gewährleisten.

Und noch ein Thema: Auch frühere Partner / Partnerinnen könnten wieder versuchen, Kontakt zu uns aufzunehmen, weil eine Beziehung eben innerlich doch noch nicht wirklich beendet ist. Zeitdauer dieses Prozesses bis ca. Mitte April

Ganz schön ist der Kontakt des Trigon zwischen Saturn und Neptun. Die Themen, die hier zur Verwirklichung drängen, sind zum einen: Genau hinzuschauen auf unser Beziehungsverhalten, d.h. Gerechtigkeit im Miteinander, realistische Erwartungen an und Wertschätzung der andere/n, Reflexion und erst mal Akzeptanz dessen, was jetzt ist (Saturn). Und andererseits: Vertrauen , Hingabe, Meditation, Beschäftigung mit spirituellen Themen; konstruktive und friedfertige Gedanken und Handlungen zu vermehren auch im Hinblick auf den Übergang Neptuns in das Zeichen Fische am 4. Februar.
Bilder zu dieser Konstellation sind u.a.: Erdung – Verwurzelung im spirituellen, freundschaftlichen Kreis von Gruppe und Familie, in der Natur, in uns selbst; (schamanische) Praktiken, die Erde und Spirit verbinden, damit wir nicht wegfliegen.
Ich wünsche Euch allen nah und fern Freude und Dankbarkeit im Herzen fühlen zu können.

Gabriele Kiel
www.sternpavillon.de

Steg Horizont ©Horst Krückemeier

Astrologisches Fingerfood für den Jahresausklang 2011 und Anfang 2012

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Resultat nicht gut oder die Ware mangelhaft ist, dass es Verzögerungen oder Missverständnisse gibt, etwas verloren geht oder wir etwas wichtiges übersehen, ist groß. Stattdessen ist es empfehlenswert, Entscheidungen zu überdenken, Liegengebliebenes aufzuarbeiten, es langsam angehen zu lassen oder einfach Urlaub einzuplanen. Die Wahrnehmung ist eher nach innen gerichtet sein, es sei denn, man hat einen rückläufigen Merkur im Geburtshoroskop. Dann können diesen Zeitphasen (jeweils 3 Wochen) hervorragend geeignet sein, das, was in diesen Wochen nicht funktioniert, mit großem Erfolg wieder ins laufen zu bringen bzw. mit guter Intuition genau das Richtige zu tun.

Neptun hat im November und Chiron, Uranus und auch Jupiter ändern im Dezember ihre Richtung und gehen wieder direkt. Dabei gilt es zu beobachten, welche neuen Ausdrucksformen sich der tief greifende Wertewandel in den nächsten Monaten suchen wird. Wir können weiterhin mit finanziellen Verlusten (Geldentwertung) rechnen und mit vielen ungehorsamen und wachen und erwachenden Menschen.
Es gilt flexibel zu bleiben und die eigenen Ziele und Ideale den Möglichkeiten und der Realität anzupassen, ohne sie jedoch zu verraten. Das ist nicht einfach, doch dabei hilft weiterhin: „Der Weg ist das Ziel“ denn auch unterwegs müssen wir uns immer wieder vergewissern, ob es vielleicht eine Abzweigung gibt und wir den Weg gut gewählt haben. Wenn Sicherheiten in Frage gestellt sind, wird unser schöpferisches Potential angeregt und wir vergewissern uns, auf welche Menschen wir zählen können.

Venus hat mit Uranus Ende November und wird mit Pluto, Saturn und Jupiter im laufe des Dezember herausfordernde Aspekte bilden. Das bedeutet eine Zeit, in der es im Miteinander eine Berg- und Talfahrt geben kann mit innerer Zerrissenheit und Auseinandersetzungen. Da Venus sowohl für die Beziehungsebene als auch für Werte und finanzielle Prozesse steht, können wir weiterhin mit Debatten und Entscheidungspozessen in Punkto Euro, Schulden und Rettungsschirme rechnen.

Meine Vision zu Gesundheit und Neptun: Bei Neptuns Wechsel in die Fische (Anfang Februar 12) können viele neue und alte Methoden des Helfens und Heilens plötzlich leicht und effektiv ineinander greifen. Die Erkenntnis, dass immer ein ganzer Mensch aufmerksam wahrgenommen werden möchte, dass wir uns kümmern und das Potential der inneren Selbstheilungskräfte stärken müssen, damit ein Heilungsprozess in Gang kommen kann, kann gesellschaftsweit ins Bewusstsein dringen. Dann geht es nicht mehr um die richtige oder falsche Methode oder das Ego von einzelnen Medizinern sondern nur noch um den Heilungserfolg für den Menschen.

Gabriele Kiel
www.sternpavillon.de

 

Mond-erde

Astrologisches „Fingerfood“

Seit Mitte September ist Pluto wieder direktläufig und wurde gleich danach von Venus (16.-20.09.) besucht.

Wenn ein Planet rückläufig ist, geht es mehr um innere Prozesse bzw. solche, die sich als Bewusstseinsschub im Inneren vorbereiten, aber erst sichtbar werden in Form von äußeren Geschehnissen, wenn der Planet wieder direkt läuft.

Somit können und konnten wir durch den Besuch von Venus und auch durch den starken Neumond am 27.09.11 mit aufflammendem Konfliktpotenzial aus dem Sommer rechnen. Denn die Faktoren lösen erneut die „Kreuz-Themen“ aus. Wir tun gut daran, diesen Themen nicht auszuweichen. Plutos Direktläufigkeit zeigt an, dass der gesellschaftliche Strukturwandel weitergeht und die nächsten Kreise zieht. Pluto läuft dabei wie ein riesiger Schaufelbagger im Tagebau durch die ökonomische und politische Landschaft und einige Meldungen aus den letzten Wochen, die uns glauben machen wollten, es wäre alles nicht so schlimm und man bekäme das schon in den Griff, müssen mit Vorsicht genossen werden.

Mal ehrlich, wer glaubt, dass es irgendjemanden gibt, der noch den Überblick hat und wirklich weiß, was zu tun ist (zum Beispiel in Sachen Finanzen)? Allen gelingt nur der Einblick in einen Teilbereich. Und wenn es wirklich einer wüsste, hätte er oder sie die Macht, es zu ändern?

Also wenden wir uns dem persönlichen Bereich zu: Für Gespräche und das Ringen um gute und konstruktive Lösungen kann der ganze Monat Oktober genutzt werden. Besonders bieten sich dafür folgende Termine an: 6.-14.10. (positive Merkur / Saturn, Venus / Neptun und Plutokontakte).
Vom 12.-14. Oktober ist ein guter Zeitraum für klare und eindeutige Schritte und Entscheidungen bzw. Übernahme von Verantwortung. Besonders um den Vollmond (12.10.) kann es mit umfassenden Widerständen im Volk kommen. Demonstrationen, Aufruhr, Wutbürger (eine wirklich seltsame Wortschöpfung).

Ansonsten stehen für alles, was dem Fair Play und gemeinsamen Projekten dient, in der Waagezeit die Zeichen gut und ab dem 23.10., wenn die Sonne in das Skorpionzeichen wechselt, wird uns, wenn wir nach dem tieferen Sinn von Geschehnissen fragen, auch die Antworten leichter zuteil werden.

Im August war Merkur für 3 Wochen rückläufig. Für die in der Zeit nicht zur Zufriedenheit  bearbeiteten Dinge und Themen kann nun Klärung stattfinden. Manches muss dann noch mal überarbeitet werden.

Um den 17.10. herum gibt es einige Tage, die sich hervorragend dafür eignen, neues Wissen aufzunehmen, sich mit Sinnfragen und religiösen Themen auseinanderzusetzen oder sich für eine Fortbildung anzumelden.
Die größte Chance in diesen Wochen, dass wir Veränderungs- und Wandlungsprozesse als Auswirkungen auf unser persönliches und berufliches Leben empfinden oder selbst anstreben, hatten wir Ende des Monats September (Merkur trifft auf Uranus und Pluto) und haben wir, wie oben beschrieben, zwischen dem 6.-14.10.2011

Ich wünsche allen einen guten Einstieg in den Herbst.
Gabriele Kiel
www.sternpavillon.de 

Der dicke Jupiter im Zeichen Stier

Zum astrologischen Hintergrund: Jupiter ist dem Zeichen Schütze zugeordnet und steht für Sinnsuche, Weltanschauung, Expansion, Förderung, Großzügigkeit, inneres und äußeres Wachstum aber auch für Übertreibung, Überheblichkeit und Selbstgefälligkeit.

Menschen mit Jupiterbetonung  nehmen mitunter manches für Selbstverständlich, ohne sich besonders dafür anstrengen zu wollen. Dabei mag das Zeichen Stier im ungünstigen Fall die Selbstgefälligkeit derart verstärken, dass sich so mancher Zeitgenosse bequem zurücklehnt und gar nicht mehr aufstehen mag. Nach dem Motto: „Lass mal die anderen, es gibt genug Menschen, die durch das Leben hetzen…“ Aber grundsätzlich ist ihm Glaube, Hoffnung, positives Denken und die Kraft der Zuversicht zu eigen und das führt dazu, dass Situationen erzeugt werden können, in denen beide Seiten am Ende profitieren (win-win!).

Ergänzend ist dazu zu sagen, dass die Saturn- und Jupiterzyklen aufeinander bezogen sind und sich im gesamtwirtschaftspolitischen Geschehen widerspiegeln. Hier bahnt sich eine Wende an, die aber wahrscheinlich erst am Ende dieses Jahrzehntes greifbar wird. In einem größeren Zusammenhang betrachtet, findet die Saturn/Jupiter-Konjunktion 200 Jahre lang immer in einem Element statt. Das war bis jetzt das Erdelement und sie werden sich von nun an wieder für 200 Jahre im Luftelement treffen. Erde: Handel und Produktion, Luft: Information und Kommunikation. Ein Wandel, der bereits spürbar ist.

Die letzte Konjunktion im Jahr 2000 war im Stier und wir können vermuten, dass einige mit dem Durchgang Jupiters in diesem Zeichen noch einmal richtig „zulangen“ werden, sprich es wird weiter zu Firmenfusionen kommen, die Konzerne noch „fetter“ und mächtiger werden lässt. Monokulturen mit Macht über Sämereien, Massenzucht, Holzrodung im großen Stil und Großgrundbesitz könnten weiterhin die wirtschaftliche Landschaft prägen. Ich meine, dass der Kapitalismus zwar schon über seinen Höhepunkt hinaus, aber eben im Bewusstsein der meisten Menschen noch wirksam ist. Die Wichtigkeit der Besitzerechte von Bodenschätzen und Wasser wird im Gegensatz stehen zur Sinnsuche (Haben oder Sein) und ökologischer und recoursenschonender Landwirtschaft. Ich bin guter Hoffnung (habe einen Schütze-Ascendent), dass sich immer mehr Menschen von der Gier verabschieden und den anderen Weg der Schere gehen werden.
Das spirituell neue Bewusstsein, das die schützenswerte Mutter Erde im Blick hat und weiß und besonders im Stier fühlt, dass wir alle in einem Boot sitzen, kann von nun an durch Jupiter dort eine rasante Potenzierung erfahren, denn das Zeichen Stier ist die Herde, die Zugehörigkeit zur (Wahl)-Familie, zur Gruppe! Wir können jetzt auf breiterer Ebene erfahren, dass wer gibt auch bekommt und dieses „Bekommen“ eine weitaus größere innere Zufriedenheit schafft, als das „sich nehmen, was man kriegen kann, eben das Wegnehmen“. Jupiter lehrt uns, dass wir etwas hinein geben müssen, achtsam und mit Liebe und dann auch etwas bekommen. Aber wir haben auch einen Raubtieranteil und wenn wir Angst vor Mangel haben, nehmen wir und denken dabei erstmal nur an uns. Das kann nicht nur Übergewicht sondern auch Ungleichgewicht in der Verteilung der Güter zur Folge haben. 

Im Stier geht es um Werte und Fähigkeiten, die wir durch das Bewusstsein Jupiters sinnvoll einsetzen und großzügig zur Verfügung stellen können. Er lehrt uns das symbolische Durchdringen aller Erscheinungsformen und hilft uns, unseren geistigen Horizont zu erweitern.
Diese Zeichen und Planetenkombination kann zu einer breiteren Akzeptanz besonderer Heilmethoden beitragen in Bereichen wie z.B. Schamanismus, arbeiten mit Naturmedizin (Kneipp, Pflanzen, Wickel, Tees etc.), Bewusstsein bildende Körperarbeit, die Erfahrung durch Naturrituale. Die zentralen Fragen wären somit: Was nährt uns und zu welcher Gruppe mit welchen Werten fühlen wir uns zugehörig.
Noch zu sagen ist, dass Jupiter natürlich auch finanziellen Gewinn bedeuten kann, Glück im Spiel und in Bezug auf Immobilienhandel, Verbesserung der Lebensbedingungen durch internationalen Austausch und Projekte, die durch ihren unermüdlichen Einsatz gute Erfolge für die Erde erzielen (z.B. Schutz für den Regenwald, etc.). Alle Erdzeichen haben da besondere Chancen, die Ideen, die durch Uranus und Jupiter im Widder geboren wurden, jetzt in der Stierphase mit Erfolg wachsen und gedeihen zu lassen. Auch die, bei denen Jupiter durch das 5. Horoskophaus läuft oder wo er Aspekte zum Ascendentenherrscher oder zu persönlichen Planeten im Horoskop hat, können vom Glück begünstigt werden. Dabei ist zu sagen, „dass die Sterne gewogen machen, jedoch nicht zwingen.“ (Sprichwort)

Aber ein ganz wichtiger Beitrag dieses Themas ist der Genuss und die Dankbarkeit dafür, was wir jetzt sind und haben. Die Freude über schöne warme Tage, das gesunde Kind, das Gespräch mit der Freundin / dem Freund, die Förderung, die wir bekommen, die Stunden im Liegestuhl ohne Stress und Termine, ein schönes Essen, Musikgenuss und vieles mehr. Nehmen wir uns ein bisschen mehr Zeit in diesen Monaten und halten öfter mal inne, damit wir uns erleben können, durchatmen voller Freude über eine Nacht, in der wir wieder gut geschlafen haben.

Gabriele Kiel
www.sternpavillon.de

Sonnen- und Mondfinsternisse

Aus diesem Anlass gebe ich in diesen „Good News“ einen kleinen Einblick, um das Verständnis für dieses Naturphänomen ein bisschen besser nachvollziehbar zu machen.
Die Astrologen verbinden mit einer Finsternis mitunter heftige Erscheinungen. Aber nicht jede Finsternis ist nur „finster“ und es gibt eben auch eine andere Seite.

Zum astrologischen Hintergrund:
In der Regel gibt es 2 x im Jahr zu unterschiedlichen Zeiten jeweils zwei Finsternisse hintereinander (selten sind es auch mal 3), erst eine Sonnen- und dann eine Mondfinsternis oder umgekehrt. Es gibt stärkere Finsternisse, so genannte totale, oder wir sprechen z.B. von einer partiellen- oder einer ringförmigen Finsternis, die sind oft bei uns nicht sichtbar. Die einzelnen Finsternisse gehören außerdem jeweils bestimmten Zyklengruppierungen an. Je nach dem, ob sichtbar, welchem Finsternistyp und welchem Zyklus sie angehören, ob Planeten mit Sonne und Mond im Aspekt (Beziehung) stehen, kann die Wirkung unterschiedlich stark sein.
Früher, als es noch keine künstlichen Lichtquellen gab und die Beobachtung des Himmels selbstverständlicher zur Bestimmung der Verhältnisse der Menschen in Bezug gesetzt wurde, hielt man die Zeiten um die Finsternisse herum für schicksalsträchtig. Naturkatastrophen, Ausbruch von Kriegen und anderes Unglück wurden mit diesem Phänomen in Zusammenhang gebracht. Die Wirksamkeit beginnt bereits einige Wochen vor der Finsternis und kann bis zu mehrere Monate danach andauern. Finsternisse haben eher mit kollektiven Geschehnissen zu tun, also weniger mit dem Einzelschicksal, wobei das Verhalten oder Schicksal von Führungspersönlichkeiten, Königen oder Herrschern oft das ganze Volk dann in der Konsequenz betraf.

Die Frage ist, ob wir es auch als glücklichen Umstand sehen könnten, wenn ein Unglück dazu führt, dass endlich etwas geschieht, ein Umdenkungsprozess anrollt und neue Gesetze in Kraft treten, Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, wie jetzt mit der Atomkraft? Es kommt vor, dass Finsternisse Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben, sich Machtkonstellationen total ändern oder auch Firmen in kürzester Zeit eine rasante Wachstumsrate zu verzeichnen haben (z.B. damals Bill Gates mit Microsoft). Die Finsternisse manifestieren sich als Verstärker und Joker. Man kann alles gewinnen oder ebenso alles verlieren. Es scheint, dass Menschen die Entwicklung der Dinge viel weniger kontrollieren können, als zu anderen Zeiten.

Symbolisch steht die Sonne für den männlichen, aktiven, extravertierten Teil (in uns) und der Mond für den weiblichen, rezeptiven und introvertierten Teil, der stark mit Empfindungen, frühen Prägungen und Bedürfnissen zu tun hat. Je nach dem, welcher Teil sich bei einer Finsternis verdunkelt, tritt dieses Element zurück oder wirkt unbewusst. D.h. dass die Situationen, die entstehen, für die Zeit der Wirkungsdauer nicht mehr im Gleichgewicht gehalten werden können. Eine andere Auswirkung ist die, dass frühere Versäumnisse und dunkle Machenschaften durch eine Finsternis aufgedeckt werden, entweder durch einen Unfall, stetige Nachforschungen oder durch „Zufall“.

Kommen wir nun zurück ins Hier und Jetzt.
Am 1.6. haben wir eine Sonnenfinsternis aus 11° Zwillinge. Am 15.6. dann gibt es dann eine totale Mondfinsternis ebenfalls in den Zwillingen auf 25°. In diesem Fall ist die Mondfinsternis stärker, weil sie total und hier sichtbar ist. Den Zwillingen wird der Merkur und demnach folgende Bereiche zugeordnet: Transportwesen und Verkehr, Medien und Informationsbranche, Schulen, Kommunikation und im potenzierten Sinn die Kommunikation in Netzwerken und im Internet. Wenn, dann ist eine Wirkung vorrangig im Zusammenhang mit diesen Themen zu erwarten. Speziell betroffen sind die Bereiche der 1. und 3. Dekade in den Zeichen Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Fische. Ein Beispiel wäre der Zugriff von Hackern, Streuung von Vieren etc. im großen Maß.

Zu folgenden Zeiten werden diese Positionen (9-13° + 23-27° Zwillinge) von Planetenübergängen ausgelöst: 7.-9., 13.- 15., 17.-19., 28.-30., Juni, sowie 4.-8. und 24.-28. Juli. Mondauslösungen finden darüber hinaus auch am 8.-10., 15.-16., 21.-23., 29-30. Juni statt. Dieses sind die Zeiten, zu denen es am wahrscheinlichsten ist, dass Dinge passieren, die wir den Finsternissen zuordnen können. Vielleicht mag ja der eine oder die andere diese Zeiten aufmerksam im Auge behalten. Ich persönlich bin im kommenden Monat mit meinem Thema unterwegs, mich in Zukunft noch weniger zu verzetteln (Zwillinge), da es immer wieder vorkommt, dass ich zu viele Mails zu beantworten, zu viele Baustellen zu bearbeiten habe und es zu viele neue und interessante Angebote wahrzunehmen gibt.

Gabriele Kiel
Heilpraktikerin (Psych.),
www.sternpavillon.de
 

Astrologische Betrachtungen

Stichworte zu den Themen im Zusammenhang mit Saturn in der Waage: Gesetze und Spielregeln, nach denen Beziehungen funktionieren bzw. das Gleichgewicht in ihnen. Verbindlichkeit, Loyalität, Gewohnheit und Form, Inhalt, Kompromisse, Belastendes. Aber auch der Schritt in die Ehe oder neue Arbeitsverträge, Gerichtsurteile und die Infragestellung hierarchischer Systeme ohne Mitbestimmungsrecht und Gesetze.
Nicht unbedingt die ganze Beziehung muss auf den Prüfstand, aber vielleicht einzelne Teilbereiche.

Auch wenn ich mich vielleicht an der einen oder anderen Stelle wiederhole, möchte ich mich heute näher mit Saturn im Zeichen Waage beschäftigen. Schon angesprochen im Artikel über das „Große Kreuz“ lohnt es nämlich, sich genauer anzuschauen, was Saturn uns sagen möchte.
Saturns Transite und Positionen im Horoskop sind nicht einfach. Der Vorteil ist, es wird meistens schnell deutlich, was der Alte Weise will, wenn er bestimmte Punkte im Tierkreis überschreitet. Im Volksmund wird vom 7-Jahresrhythmus gesprochen und der hat mit dem Saturnumlauf zu tun. Es geht ums Lernen und Reifen. Ist das Thema noch nicht wirklich durchgearbeitet, haben wir nach ca. 7 Jahren die Chance, nochmals einen anderen Umgang damit zu finden.

Saturn ist in dem Zeichen Waage idealerweise ein Hüter der Gerechtigkeit und des Frieden. Er oder Sie will das, was erschaffen wurde, als Maßstab verteidigen, stellt Tradition und Leistungswille vor ungeduldige und auf Neues gerichtete Gemüter. Saturn setzt auf Erfahrung und lässt die Dinge lieber reifen. Er/Sie ist meistens schon in gehobener Position, hat mitzureden, weiß, wie es geht. Aber klug wäre es in seinem oder ihrem Fall, die Hand für eine Partnerschaft (Waage) auf Augenhöhe zu reichen, (Spiel)regeln überprüfen zu können und gewissermaßen die Funktionalität im Sinne aller und das Wohlbefinden vor die Gewohnheit und unter Umständen auch vor die Effektivität zu stellen.

Meistens spürt man Saturn daran, dass sich alles, was ohnehin in Schieflage geraten ist, zu viele Kompromisse erfordert oder schon lange ungleichgewichtig ist, noch verstärkt, so dass wir es nun nicht mehr aushalten. Es ist eine Prüfung der Gewohnheiten und der alten (auch unausgesprochenen) Vereinbarungen. Gibt es vielleicht zu viele Formalismen, wo ist die Lebendigkeit geblieben? Geht die Aufrechterhaltung der Beziehung zu Lasten einer Seite, muss etwas umverteilt werden? Ist zuwenig Verbindlichkeit vorhanden, muss man sich vielleicht trennen? Mit der Sicherheit zu argumentieren, ist im Moment nicht überzeugend aber beliebt.
Zeitnah waren diese Themen z.B. speziell zu spüren und zu bearbeiten in der zweiten Aprilhälfte. Weiter geht es vom 28. April – 02. Mai. Danach könnten die Angelegenheiten stagnieren, die Parteien ggf. auf ihren Positionen verharren und die Mondfinsternis am 15. Juni ist dann der Auftakt zur nächsten Runde. Speziell die Tage 17. – 25. Juni, 05 – 16. Juli, 27. – 30. Juli,  4. – 31. August sind dabei im Auge zu behalten, da wichtige Auslösungen der Spannungsfelder stattfinden.

Das Szenario, das ich entwerfen möchte, kann sich in vielen Zusammenhängen darstellen. Saturn kann dabei im Moment ziemlich alleine dastehen, denn ihm gegenüber, im Zeichen Widder, befinden sich jetzt, da ich den Artikel beginne, 6 Planeten (Anfang April). Das Verständnis der Welt, in der wir leben, erschließt sich uns stark über Polaritäten und so zeigt uns diese Zeit deutlich die gegensätzlichen Energien. Denn durch das Zeichen Widder – gegenüber von Waage – geht für einige Jahre der Uranus als stärkste Kraft der Widderplaneten und der steht für Umbruch, Neuanfänge, Distanz und will das Leben umkrempeln. Es kann also sein, dass anfänglich gut gemeinte und am Fortbestehen der Beziehung interessierte Kritik schnell ins andere Extrem kippen kann. Damit müssen wir in diesen Zeiten rechnen. Wie es uns die Nachrichten durch viele Bilder an unterschiedlichen Orten zeigen, kann die tyrannische Seite von Machtinhabern (auch Saturn) und die provokative, hitzige und ungeduldige Seite der Menge (in diesem Fall Uranus im Zusammenschluss mit Mars) schnell ein Kriegsszenario schaffen. Aber so schlimm muss es nicht kommen, wenn wir einige Dinge bedenken. Es tut gut, in diesen Monaten Gewohnheiten zu hinterfragen und miteinander herauszufinden, ob diese dem Wohle und den Bedürfnissen der Beteiligten immer noch dienen.

Ein gutes Gespür und die Wahrnehmung von Unzufriedenheit, wirkliches Zuhören und die Bereitschaft, die andere Seite auch zu wertschätzen, bereitet einen guten Boden für Entwicklung. Vielleicht ist es gut, durchdachte realistische Schritte und gewünschte Forderungen wohl zu formulieren und eine Strategie zu planen (wenn das geht?). Denn die Herausforderung in hierarchischen Beziehungsgefügen ist die, dass die Bedingungen meistens von einer Seite diktiert werden. Wir akzeptieren das oder können gehen. Hier gilt es zuerst zu prüfen, ob wir die Konsequenzen bei einem mutigen Vorstoß tragen können und wollen.
Oft können wir die Dinge und Entwicklung nicht kontrollieren, sind Teil von etwas Größerem, müssen uns plötzlich entscheiden, auf welcher Seite wir stehen. Und dabei ist es sicher gut zu wissen, worauf es in diesen Zeit ankommt.

Für die Good News: Gabriele Kiel
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gabriele.kiel@yahoo.de

Neptun und Chiron

Kurz zum astrologischen Hintergrund:
Ein Wechsel der äußeren Planeten ins nächste Zeichen oder Haus geht immer mit großen äußeren und auch inneren Veränderung einher, bzw. wirft so ein Wechsel seine Schatten voraus. Neptun wird in den Fischen in sein eigenes Zeichen eintreten und ist dort dann stark gestellt. Er steht unter anderem für alle leidenden Kreaturen dieser Welt, für spirituelle, ganzheitliche Suche und Heilung, für Alleinssein, Verbundenheit, aber auch für Täuschung, Enttäuschung, Sehnsucht, Sucht.
Chiron nennen wir den verletzen Heiler, er ist die homöopathische Essenz unter den astrologischen Komponenten. Durch ihn werden alte Verletzungen ausgelöst. Im besten Fall können wir erkennen, wodurch die ursprüngliche Wunde entstanden ist. Dieser Erkenntnisprozess zusammen mit dem nochmals gespürten Schmerz kann im besten Fall den Heilungsprozess einleiten.

Nun fühlt Chiron sich in der Regel unverbunden, ist Einzelgänger und fühlt sich oft unverstanden. Seine Bahn ist arrhythmisch und er ist seltsam distanziert, eben nicht so recht zugehörig. Er steht auch für Wendepunkte im Leben. Trifft er nun auf Neptun, so kann der Schmerz und das Leid von allen gefühlt werden bzw. können sich alle im Leid miteinander verbinden. Jeder wird ein Teil vom Ganzen und voller Mitgefühl und Solidarität schwappt die Welle über und wird zu einer großen Masse, einer Menschenwelle, die voll gefühlter Überzeugung sagen: Genug ist genug!
Das ist etwas anderes, als mit einem geistigen Konzept voranzugehen und die Menge zu überzeugen und zu begeistern. Ist der Schmerz zu tief, der Hunger zu groß, die Ausbeutung zu umfassend und schon zu lange erduldet, dann ist es genug. Und so schwappt zurzeit die seelische Verbundenheit aller Menschen, die schon viel zu lange erduldet haben, über. Gibt es nichts mehr zu verlieren? Ja, das Risiko ist, unter Umständen das Leben opfern zu müssen, oder Angehörige können das Leben verlieren und dann wird der Schmerz noch größer und die Wut ebenfalls. Das geschieht gerade in vielen arabischen Ländern. Und die Frage ist, was in Nordkorea, China und dem Iran vielleicht passieren könnte?
Ausdruck des Ausbruchs der Spannung, der schon seit Monaten recht aufgeheizten Stimmung, sind die Komponenten des „großen Kreuzes“ (siehe vorherige Artikel).
Dabei sind wir noch nicht auf dem Höhepunkt der Flutwelle bzw. der starken Wut- und Frustration angelangt, die sich vornehmlich in den arabischen Ländern erhebt. Hätten die Herrscher sich zuvor astrologisch beraten lassen, so hätte es vielleicht einen Weg gegeben? Aber da ist nichts mehr zu machen. Der Höhepunkt dieser großen verändernden Eruption und Verbundenheit ist im April zu erwarten. Hoffentlich kann diese enorme Energie danach in konstruktive Bahnen fließen.
Es gibt viele Beispiele von ehemals starken revolutionären Anführern, die nach dem Sturz des alten Regimes oder der Monarchie selbst (zu) lange in der Machtposition verharren und später genau das verkörpern, wogegen sie als junge Menschen gekämpft haben. All diese, mit Gewalt aufrechterhaltenen Regime, müssen jetzt mit einem Sturz rechnen.
Was könnte all das nun für jede(n) Einzelne(n) bedeuten?
Auch wir sind verbunden, auch wir fühlen das Leid, wenn wir uns dem richtig aussetzen. Genügt es, eine Demokratie im eigenen Land zu haben, um vor derartigen Zusammenbrüchen gefeit zu sein?
Auf der persönlichen Ebene steht die Neptun / Chiron Verbindung für Verwundbarkeit im Zusammenhang mit Gefühlen von Ungeliebt-Sein und Außgestoßen-Werden. Als Reaktion darauf können Menschen auch aggressiv um sich schlagen und andere verletzen, womit gerade in der derzeitigen Dynamik zu rechnen ist. Angesagt ist hier ein Prozess der Integration von abgespaltenen, ungeliebten Anteilen der Persönlichkeit, indem wir lernen uns erst mal so zu akzeptieren und zu lieben, wie wir sind. Es ist wichtig, sich Stück für Stück aus der Opferrolle heraus zu entwickeln. Auf der anderen Seite ist es dafür auch erforderlich, unsere Visionen und Ideale von Symbiose und Verschmelzung auf eine realistische Ebene zu transportieren und somit Enttäuschungen vorzubeugen.
Manchmal mache ich folgende Übung:
Ich überlege mir, wie ich die Situation deuten würde, wenn das, was mir geschieht oder das, was ich wahrnehme ein Traum wäre. Dann würde ich mich in diesem Fall fragen, welcher Teil in mir da gerade leidet und Schmerzen hat, danach zu suchen, welcher Teil in mir vernachlässigt ist und wo ich mich für etwas Neues einsetzen möchte. Wovon habe ich genug und wofür lohnt es sich Risiken einzugehen? Wenn nicht jetzt wann dann? Das ist sicher während der nächsten Wochen und Monate eine wichtige Frage. Dulden ich es z.B. noch länger, dass andere ständig über meine Grenzen gehen oder ich als Frau für die selbe Arbeit immer noch weniger bekomme, oder bestimmte Leute über Leichen gehen, um sich immer noch weiter zu bereichern.
Außer dem immer aktuellen Thema der Selbstliebe es geht darum, unsere Handlungsspielräume zu vergrößern, aber es ist gut überlegt, nur solche Herausforderungen anzunehmen, denen wir auch gewachsen sind.

Gabriele Kiel
Heilpraktikerin für Psychotherapie
www.sternpavillon.de

Den Stürmen, Veränderungsprozessen und dem großen Kreuz begegnen:

Geht man davon aus, ist es dabei entschieden von Vorteil, gute „geistige Nahrung“ zu sich zu nehmen und sich davon durchdringen zu lassen. Da gibt es z.B. „Die Regeln des Glücks“, ein in CD-Form verfasstes Interview mit dem Dalai Lama, Vorträge von Eckard Tolle oder anderen Menschen, die aufgrund ihrer Einsichten eine besondere Position haben und die dabei behilflich sind, uns immer wieder wichtige Anregungen zu geben, damit wir in unsere Mitte kommen. Und von dort aus, in dieser eigenen Mitte im Hier und Jetzt, entscheiden wir uns für den nächsten Schritt.
Wenn wir nicht mehr können, müssen wir eine Pause machen und wenn wir uns nur noch jeden Morgen zur Arbeit quälen, weil diese nicht unserer Natur entspricht, müssen wir unsere Wahl überdenken.
Wenn wir seit langem mit dem Partner nur noch streiten und sich keine Lösung finden lässt, gehen wir näher ran oder weiter weg, denn damit bewegen wir uns und damit auch die Angelegenheit. Die Gewohnheit steht uns dabei oft im Wege. Dann kommt der Satz: das geht doch nicht weil…
In der Astrologie gibt es klare Anzeiger für Zeiten, in denen wir die Bedingungen in bestimmten Lebensbereichen überprüfen und etwas ändern sollten. Tun wir das nicht, kommt die Veränderung oft von außen und dann fühlen wir uns ohnmächtig.
Also versuch ich in jedem Augenblick das bestmögliche für mich und meine Lieben zu entscheiden unter Berücksichtigung aller Infos, die ich eben habe. Und diese jetzt getroffenen Entscheidungen sind die Weichenstellungen, mit denen ich meiner Zukunft entgegen gehe. Nur in jedem JETZT habe ich die Möglichkeit, mich dafür zu entscheiden, dass es mir gut gehen soll.

Zu den wichtigen Bedingungen gehört ebenfalls, den Körper zu stärken mit einer möglichst liebevollen Umgebung, guter Nahrung, Reinigung und „Entschleunigung“: So will ich das mal nennen. Ich selbst versuche das seit ca. 2 Jahren und es ist nicht einfach, denn es gibt immer so viel zu tun und wir werden immer wieder in den Strom der „Schnelligkeit“ und „Effektivität“ hineingezogen. Aber es ist wichtig, das eigene Tempo zu finden und nicht aus einer Angst heraus doch etwas zu tun von dem wir genau wissen, das es Gift für unser Wohlbefinden ist. Denn wenn denn die Energiefrequenz sich ändert und zunimmt, muss unser Körper dafür gerüstet sein.

Natürlich gibt es auch das kollektive Schicksal. Damit meine ich, dass wenn z.B. eine Seuche über uns hereinbricht oder ein Krieg, wir als Individuen gezwungenermaßen involviert sind, ggf. auch als Opfer. Dann kann das Leben zu Ende sein. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir eine bessere Ausgangsposition haben, wenn wir uns auf der Herzensebene einschwingen, also in Resonanz gehen zu Lebewesen mit überwiegend positiven Lebensentwürfen. Wir können versuchen, immer wieder in einen Bewusstseinszustand zu kommen, in dem wir Bilder und Ideen entwickeln, die eine Alternative zum Weltuntergang bilden.

„Das Glas ist halb voll!“ Das bedeutet für mich in Dankbarkeit die Geschenke anzunehmen, die der Tag für mich bereithält. Das sind viel kleine oder auch größere Details und Momente, für die es gilt, die eigene Wahrnehmung zu schärfen. Und das können wir üben. Nicht Kontrolle sondern Vertrauen entwickeln und stärken bringt Entspannung und ein besseres Lebensgefühl.
Wenn wir uns also im Vertrauen verbinden mit unserer Mitte und unsere Aufmerksamkeit möglichst umfassend im Moment verweilt, sind wir am besten verbunden mit der kollektiven Ebene und unserem höheren Selbst und bekommen Unterstützung. Diese Unterstützung zeigt sich für uns oft in „zufälligen“ Begebenheiten, Glücksfällen, Einfällen oder auch herausfordernden Situationen, die unsere Einstellung oder den Weg, auf dem wir unterwegs sind, korrigieren. Dazu gehören meiner Meinung nach auch Unfälle, was durch meine Erfahrung als Astrologin immer wieder bestätigt worden ist.
Und zuletzt möchte ich noch den Zusammenhalt in einem Netzwerk, Familien- und Freundeskreis als hilfreich und Sicherheit spendend erwähnen. Isolation tut nicht gut und auch, wenn schmerzhafte Erfahrungen uns da hineingebracht haben, ist es lohnenswert einen Weg, eine Chance zu suchen, neue, heilende Erfahrungen zu machen.

Es gibt viele Menschen, die sich auf die umwälzenden Veränderungen auf ihre ganz persönliche Weise vorbereiten. Dadurch werden wir angeregt, auch selbst aktive zu werden und zu schauen, wo könnte denn unsere Aufgabe sein?
Siehe z.B. die Geschichte von Wolfgang Hahl, zu finden unter: www.erdenhueter-kristalle.de

Gabriele Kiel
www.sternpavillon.de

Großes Kreuz Teil 2

Das tut sie aber oft mit Ungeduld. Und da Spannungsaspekte meistens als Probleme wahrgenommen werden, werden viele Situationen entstehen, wo Menschen empfinden, dass das Maß nun voll sei und neue Wege gehen wollen. Die Repräsentanten für den Sprung ins Neue sind Jupiter und Uranus in Konjunktion. Im Übergang von Fische zum Widder bilden sie einen Teil des Kreuzes und stehen dafür, dass Menschen zumindest wieder mehr protestieren, dazu aufrufen, Petitionen zur unterschreiben und sich mutig und entschlossen zeigen. Die härtere Ausdrucksform zeigt sich als hitziges, übereiltes „Explodieren“, das Kind mit dem Bade ausschütten, wie wir sagen. Es ist der Quantensprung, die plötzliche geistige Erkenntnis, die uns keine Sekunde zögern lässt, koste es, was es wolle. Aber es sind auch  Selbstmordattentäter und Radikalen, wo sich im Hintergrund die Idee über Menschenleben erhebt.
Die Polarisierung, die sich also mit Pluto, Saturn, Uranus und Jupiter bildet, zeigt sich in Form von Protesten und der Revolution auf der einen und der Verteidigung alter Strukturen mit hartem Widerstand und neuen Gesetzen, auf der anderen Seite. Diese beiden Seiten schaukeln sich hoch. Ob das Bedürfnis nach Sicherheit oder Freiheit schwerer wiegt, entscheidet jeder Mensch in seiner privaten oder öffentlichen Position.
Sogar wir als Astrologen sind schnell dabei, vor einem kommenden Quadrat- (Spannungs-) Einfluss wie im Reflex oder aus Gewohnheit erst mal Schwierigkeiten zu erwarten. Damit will ich sagen, dass Realitätssinn genau so wichtig ist wie Hoffnung und der positive Blick in die Zukunft. Man tut gut daran, seinen eigenen Denk- und Erwartungsmustern auf die Schliche zu kommen.
Menschen, die nun persönliche Planeten in den ersten Dekaden der kardinalen Zeichen haben (Widder, Krebs, Waage, Steinbock), werden vorrangig eine Rolle spielen im gesellschaftlichen Wandel, sie werden die Energieträger und Rollenspieler sein und sich über ihre Interessen oder emotionale Betroffenheit zu Wort melden und sich mit anderen Betroffenen zusammentun:
Die Atomkraftgegner sind wieder sichtbar; bei Stuttgart 21 wurde nun der Dialog auf einem neuen Weg, durch einen Schlichter unterstützt, versucht; Mitbestimmung und Einmischung nehmen zu, aber auch gut ausgearbeitete Vorschläge für Lösungen; Solidargemeinschaft statt Krankenkasse; Wohnprojekte; Ökodörfer. Zusammengefasst könnte ich sagen: „beherztes Handeln im Hier und Jetzt.“
Jede / Jeder lebt in der eigenen Realität und diese entsteht mit durch die eigenen Gedanken und Entwürfe, die wir von unserer Wirklichkeit haben. Das heißt wir bestimmen mit, welche Bilder sich für uns unmittelbar realisieren. Wir können entscheiden, ob wir ein Schreckenszenario entwerfen, wo Angst uns eng macht und den Gegenpol stärkt, indem wir ihm Aufmerksamkeit schenken. Oder wir sind für den Frieden und tun, was wir können, was für ein gutes und heilsames Miteinander förderlich ist. Das öffnet und weitet unser Herz, macht mutig und froh. Also sage ich: es soll sinnvolle Veränderungen geben, es tun sich neue Perspektiven auf, es gilt Chancen zu nutzen, neue Überzeugungen zu gewinnen, auf Erfolge zu hoffen, etwas für das persönliche oder gemeinsame Glück zu riskieren, und das zu tun, was begeistert. Ohne allerdings dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren, also den Bezug zu dem, was für jede und jeden einzelnen machbar ist. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, der mich schon seit vielen Jahren begleitet: Du tust das, was du kannst. Und vergisst dabei nicht, auch gut für dich selbst zu sorgen.
Zur Veränderung des geomagnetischen Feldes auf der Erde gibt z.B. die Aussage* von Dr. Dieter Broers, Biophysiker, dass psychische Auffälligkeiten von Menschen im Zusammenhang stehen mit messbaren geomagnetischen Annormalien auf der Erde verursacht durch Sonnenenergie. Wir Menschen reagieren laut einiger Forscher sensibel auf ein immer weiter schwächelndes Magnetfeld. Nehmen wir einmal an, dass diese Beobachtung der Energieerhöhung entspricht, von der in spirituellen Kreisen gesprochen wird. Ich meine, dass Energie grundsätzlich erstmal neutral ist. Sie kann sich so oder so auswirken, je nach dem, auf wen sie trifft oder mit wem sie sich verbindet. Dazu denke ich, dass wir für eine Energie- oder Bewusstseinserhöhung möglichst gesund und in guter Grundverfassung sein müssen, um dieses mehr an Energie auch verkraften zu können.
Mehr über meine Anregungen dazu, wie wir uns möglichst sicher in uns selbst fühlen können auf dem Weg durch solche Prozesse, im nächsten Teil.

Gabriele Kiel
Heilpraktikerin (Psych.)
Astrologin und Traumtherapeutin
www.sternpavillon.de

Dieter Broers auf YouTube
www.youtube.com/watch?v=-Szm4-MzCos

(*Interview Dr. Dieter Broers, siehe Youtube)

Das Große Kreuz 2010

Im Juni 2010 bildete sich unter den Planeten am Himmel unseres Sonnensystems eine Konstellation, genauer gesagt eine Spannungsfigur, die es in sich hat. Über Wochen erfüllte ein Raunen den Raum, Mails gingen durch den Äther und Artikel wurden darüber geschrieben. Angefangen von Weltwirtschaftsuntergangsstimmungen bis zur Möglichkeit der spirituellen Erleuchtung vieler Menschen bedingt durch eine rasante Energieerhöhung auf unserem Planeten, sind alle Einschätzungen dabei.
Die Ahnungen oder für einige auch Gewissheiten lassen viel Raum für allerlei Phantasien.
Was lässt sich aus meiner Sicht als Astrologin aus dieser abstrakten archetypischen Ebene (wie Oben so Unten-Prinzip) für uns im Hier und Jetzt und die materielle Welt ableiten? Über Mutmaßungen könnte ich Seiten füllen, denn dies ist ein sehr komplexes Thema. So gebe ich nachfolgend erste Einschätzungen: Lesen Sie hier weiter...►

Überlegungen zum "Großen Kreuz"

  1. Für welche Themen steht das große Kreuz und warum wird es im Spiegel der Betrachtung als so wirkungsvoll beschrieben?
  2. Wie macht sich die Energie dieses Kreuzes (nach den Prinzipien der Entsprechung und Resonanz) bemerkbar und wo und bei wem insbesondere wirkt es sich aus?
  3. Wir können etwas tun! Wie z.B. können wir uns möglichst sicher fühlen in uns selbst auf dem Weg durch solche Prozesse? Was kann jetzt gesagt werden über die Zukunft?

Wofür steht das große Kreuz also, warum wird es im Spiegel der Betrachtung als so wirkungsvoll beschrieben?

Bei den Komponenten dieser Kreuzfigur kommen mehrere wichtige Faktoren zusammen:
Sieben Planeten insgesamt und davon vier langsam laufende sind am großen Kreuz beteiligt. Diese Planeten sind miteinander jeweils durch mitunter jahrzehntelange Zyklen verflochten und in ihren Wechselwirkungen als „Spannungsfigur“ stehen sie als Anzeiger für große gesellschaftliche Herausforderungen, die sich jetzt und in den nächsten Jahren besonders nachhaltig manifestieren können und wohl auch werden. Als Spannungsfigur befinden sich diese Planeten auf den Anfangsgraden der kardinalen Tierkreiszeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock, was im Grundprinzip auf den Beginn von etwas Neuem hinweist. Außerdem ereignete sich beim 1. kardinalen Zusammentreffen im Juni eine Mondfinsternis in Verbindung mit den Planeten im Kreuz, was die Wirkung nochmals verstärkt.
Ich meine, dass wir die Herausforderungen und Möglichkeiten, wie sich dieses Quadrat für uns als Gesellschaft bzw. Menschheit auswirken kann, vielleicht kaum fassen können, dafür teilweise (noch) keine Bilder haben, weil sich etwas bisher nicht da gewesenes entwickeln kann. Wir sprechen von einer Wendezeit, von epochalen Veränderungen und Initialzündungen, die einen tief greifenden Einfluss auf die derzeitige Ordnung haben werden.
Die Frage ist: Wie gehen wir persönlich mit dieser Information um?
Da wir alle gerne zumindest ein gewisses Maß an Sicherheit haben möchten, diese jedoch nur in jeder / jedem einzelnen empfunden werden kann oder eben auch nicht, halte ich es zunächst einmal für wichtig, einen Einblick und Informationen zum Thema zu geben, in die wir uns einschwingen können. Wie also erkennen wir die realen Entsprechungen in uns und unserem Leben? Das geht, indem wir uns sensibilisieren für die Archetypen- und Symbolebene und diese in unser Leben übersetzen.

Hierzu ein Beispiel: Nehmen wir Pluto, den langsamsten der am Kreuz beteiligten Planeten.
Er wechselte 2008 in das Zeichen Steinbock. Der Steinbock repräsentiert das Gesetz und die herrschende Ordnung; alle Prozesse, die einer festen Struktur und Form bedürfen; die Maßstäbe einer Gesellschaft, deren Stabilität und die konservativen Werte.
Pluto ist Symbolträger von Macht- und tief greifende kollektive und persönliche Wandlungsprozesse, von Urkräften, wie wir sie in Form von Vulkanausbrüchen oder Erdbeben kennen. Äußerungsformen für die Kombination Steinbock/Pluto sind z.B. Gleichschaltung von kollektiven Energien, Massenkundgebungen, Machtstrukturen innerhalb des Militärs und Polizeiapparates; ritualisierte Verhaltensweisen in Religionsgemeinschaften und Sekten; Macht über Geld und lebenswichtige Ressourcen. Wenn Pluto mit Macht die herrschende Ordnung aufbricht, wird Altes zerstört. Aber mal ehrlich, viele von uns warten darauf ja schon länger, oder !?! Wir wollen Veränderung, aber gleichzeitig gibt es den Widerstand, weil die Veränderungen sich nicht nachteilig auf das persönliche Leben auswirken sollten. Ereignisse in oben genannten Prozess sind die in den USA in 2008 ausgebrochene Bankenkrise im Immobilienbereich, die weltweite Konsequenzen bei den Banken und im Währungsbereich hat. Auch der Zusammenbruch des Stadt-Archivs in Köln ist eine solche Entsprechung, hervorgerufen durch U-Bahn-Bauarbeiten tief unter der Erde (ein Bild für Pluto).
Die Frage auf jeder Ebene ist hierbei, welche Strukturen, Gesetze und Vereinbarung sind wirklich wert gerettet zu werden und wo sind neue Gesetze nötig, die der Geldgier keinen Vorschub mehr leisten.

02.11.2010
Gabriele Kiel für Heilnetz-OWL

Gabriele Kiel im Heilnetz
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