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Gesetzliche Krankenkasse erstattet Osteopathie bei Heilpraktikern
Die TK beweist, dass es auch anders geht und erstattet Osteopathie auch dann, wenn diese von HeilpraktikerInnen ausgeübt wird.
Mehr als 20.000 mittlerweile gut ausgebildete und von Gesundheitsämtern nach allen Regeln der medizinischen Kunst geprüfte HeilpraktikerInnen bilden zwar eine feste Säule des Gesundheitssystems, werden aber von den gesetzlichen Krankenkassen aus vielen nachvollziehbaren - und ebenso vielen nicht nachvollziehbaren - Gründen nicht als Partner akzeptiert.
Das hat die TK, Technikerkrankenkasse nun mit einem mutigen und zeitgemäßen Angebot verändert:
Osteopathische Behandlungen werden erstattet, auch wenn diese von HeilpraktikerInnen wird.
Folgende Bedingungen sind dabei zu erfüllen:
- Es muss die medizinische Notwenidkeit einer Osteopathie-Behandlung bestehen - diese wird von einem Arzt festgestellt und dann per Überweisung festgeschrieben
- Die Kosten werden nur übernommen, wenn die Osteopathie ausübenden HeilpraktikerInnen einem entsprechenden Verband angehören und über die damit verbundene hochwertige Qualifikaltion verfügen
Das sind sehr vernünftige und nachvollziehbare Regeln, die eine Art "crossover" ermöglichen. Damit wird die moderne Idee der Komplementärmedizin, die vorsieht, dass sich schulmedizinische und naturheilkundliche Methoden ergänzen, tatsächlich in die Praxis umgesetzt.
Das passiert mittlerweile an vielen Stellen, nämlich immer dann, wenn nicht Standes- und Berufsdünkel auf beiden Seiten im Wege stehen - also immer dann, wenn vernünftige Fachleute ihr Augenmerk auf das Wohl der PatientInnen richten.
Noch müssen naturheilkundliche und psychotherapeutische Behandlungen bei HeilpraktikerInnen aus eigener Tasche oder über private Zusatzversicherungen finanziert werden, der komplementären Zusammenarbeit sind so, ganz banal, monetäre Grenzen gesetzt.
Diese zunehmend aufzulösen, ist ein Schritt in modernes Ganzheitsdenken zum Wohle aller PatiientInnen - und die TK macht vor, wie es geht!
Krankenkassen: Die Dinos der Jetzt-Zeit
Eine Zeitreisende aus dem Jahr 2020 kommentiert das aktuelle Gesundheitswesen - wenn das nicht visionär und spannend ist. Hier geht es zum Artikel...►
Ganz nebenbei ist die Autorin, Birgit Schmidmeier, Initiatorin eines spannenden Projektes, der Deutschen Gesundheitsversicherung.
Weiterhin fünfhundert Euro zu verschenken
Eine wirklich gute Entscheidung des Bildungsministeriums:
Die Bildungsprämie, ein freundliches Geschenk des Bundes von bis zu € 500 für alle, die sich weiterbilden wollen, läuft nicht, wie geplant, zum 30.11.2011 aus, sondern wird für 2 weitere Jahre verlängert. Wer also im nächsten Jahr vorhat, ein Seminar oder eine Fortbildung zu belegen, sollte sich in aller Ruhe informieren unter www.bildungspraemie.info.
Der Bildungsscheck, der auch für Selbständige (weniger als 5 Jahre selbständig) gilt und in NRW ausgestellt wird und ebenfalls bis zu € 500 wert sein kann, gilt ebenfalls weiterhin. Alle Bedingungen dazu hier...►.
Portale mit Niveau erkennen: Ein Leitfaden
Wer sich die Mühe macht, den Leitfaden Zeile für Zeile zu bearbeiten, wird schnell feststellen, wie viele Portale im Internet...ihr Unwesen treiben und wenige der genannten Kriterien erfüllen.
Empfehlenswerte Portale werden verlinkt und obwohl Heilnetz natürlich nicht in diese Kategorie gehört, da wir ja eher ein Portal für FreiberuflerInnen im Gesundheitsbereich (geworden) sind, als eines für die Suche nach zugelassenen ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen, freuen wir uns riesig, dass wir beinahe alle Kriterien erfüllen.
Manches trifft auf uns nicht zu - zum Beispiel listen wir nicht einfach so TherapeutInnen, ohne dass die jeweilge Praxis den Willen bekundet hätte, einen Eintrag zu schalten.
Auch einige andere Kriterien wie die Datumsanzeige bei jedem Eintrag spielt für uns keine Rolle (das lexikon und die Good-News ausgenommen) - und dennoch liegen wir gerade bei den Datenschutzerklärungen, Anforderungen an Werbung (die wir ja gar nicht haben....), Impressum etc. im grünen Bereich. Und das freut uns!
Vor allem aber bewerten wir nicht und fordern dazu auch nicht auf...wir stellen in einem bestimmten, redaktionell bearbeiteten Kontext Informationen zur Verfügung - das unterscheidet uns insgesamt von vielen anderen Portalen, die in der Checkliste genannt sind.
Hier finden Sie die Checkliste Psychotherapeutenbewertungsportale
P.S. Die Anerkennung des HON-Codes haben wir schin zu Beginn unserer Arbeit beantragt. Leider sind wir mit einer sehr interessanten Begründung abgelehnt worden. Mehr dazu auf den Schattenseiten...►
Berufsstand der Heilpraktiker wird anerkannt und gefestigt
Eine gute Nachricht für alle HeilpraktikerInnen:
Es gibt eine neue verlässliche Regelung mit der Beihilfe bezüglich der Honore von Heilpraktikern (Anmerkung: Alle BeamtInnen erhalten einen staatlichen Zuschuss zu ihren Krankenkosten über die sog. Beihilfestelle). Lesen Sie mehr über "Beihilfe und Naturheilkunde"
Der Seele Raum geben - auch in der Medizin!
Vor einiger Zeit gab es einen von 21 ÄrztInnen initiierten Aufruf bezüglich der Besorgnis erregenden Lage für Menschen mit seelischen Erkrankungen in Deutschland. Mittlerweile haben mehr als 3000 Menschen unterzeichnet, zudem sind daraus weitere Projekte wie "Seelenzeit" und "Seelenbaum" entstanden, die der Seele in der Medizin ein Platz einräumen. Lesen Sie mehr darüber www.psychosoziale-lage.de.
Petition erfolgreich?
Diese Petitionen haben vor allem gezeigt, wie groß das Interesse der BürgerInnen am Erhalt der Naturheilkunde und ihrer Mittel ist. Leider gab es jede Menge Fehl- und Halbwahr-Informationen in diesem Zusammenhang, die Petition bezog sich beispielsweise auf ein längst verabschiedetes Gesetz.
Dennoch lohn t es sich, den EU-PolitikerInnen deutlich klar zu machen, dass wir nicht bereit sind, ein zunehmende Monopolisierung der Naturheilmittel klaglos hinzunehmen.
Das Anwenderbündnis zum Erhalt homöopathischer Arzneimittel, AEHA und die Association of Natural Medicine in Europe, ANME, informieren hervorragend, außerdem ist der Aufruf von Avaaz "Retten Sie pflanzliche Arzneimittel!" nach wie vor sehr sinnvoll.
Wir sollten dran bleiben!!!!
Conny Dollbaum
redaktion@heilnetz-owl.de
Medizin und Politik
Initiative Ganzheitliche Gesundheitspolitik
SchulmedizinerInnen, HeilpraktikerInnen, PräventologInnen, Vertreter der Naturheilkundlichen Pharmaindustrie, Verbände und PolitikerInnen...sie alle diskutierten mit der Absicht, das derzeit desolate Gesundheitssystem zu verbessern.
Diese Absicht wurde durch die Initiative Ganzheitliche Gesundheitspolitik und die Veröffentlichung der Düsseldorfer Erklärung quasi maifestiert.
Und mehr noch: Die Ministerin bezog HeilpraktikerInnen eindeutig als eine dem Gesundheitssystem zugehörige und in dieses besser zu integrierende Berufsgruppe ein. Und das ist ein echter Fortschritt. Hier mehr zur Eröffnungsrede der Ministerin ►
Conny Dollbaum
redaktion@heilnetz-owl.de
Achtung: Dies sind nur "mittelgute" News....
Es unterschrieben viele, das Heilnetz-Team ebenfalls, aber es kamen auch Informationen in der Redaktion an, die das Ganze aus anderer Sicht betrachteten, beispielsweise der unten verlinkte Artikel aus der Stuttgarter Zeitung.
Mir kommt es ein wenig so vor wie in der Frage des Impfens: Befürworter und Gegner haben jeweils gute, eingängige und verständliche Argumente, aber je nach Kontext entscheide ich mich eher intuitiv als rational, wem ich inhaltlich mehr Glauben schenke.
Da ich keine Fachfrau bin, will es mir nicht so richtig gelingen zu durchschauen, was sich denn nun wirklich ändert - ich möchte aber eine Einschränkung der Naturheilmittel in keiner Weise tolerieren. Beide Gruppen wollen die Patienten schützen: die einen vor schlecht geprüften Kräutern und Wildwuchs in der Verbreitung von natürlichen Drogen, die anderen vor Monopolisierung des Marktes und den Interessen der Pharmaindustrie. Und beides scheint irgendwie sinnvoll, oder?
Was nun? Haben Sie eine Idee?
Anregungen und Ideen dazu gern an: redaktion@heilnetz-owl.de - wir werden in der nächsten Ausgabe entsprechend berichten.
Anbei Links zur Information, damit Sie sich selbst kundig machen können, um was es überhaupt wirklich ging:
www.alcimia.de/alcimiablog/?p=960
www.agtcm.de/aktuelles_20.htm
[https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14032]
Hier der Artikel aus der Stuttgarter Zeitung, mehr...
Die gute Nachricht dabei:
Uns stehen in den Weiten und Tiefen des Internet wirklich alle Informationen zur Verfügung...wir müssen sie "nur noch" sortieren.
Conny Dollbaum
Medizin und Politik
Verkaufsverbot ist eine Ente
Die Aufforderung kam als Kettenmail. "Die EU will den Handel mit Heilpflanzen einschränken. Unbedingt sollten wir in dieser Angelegenheit in eigenem Interesse tätig werden . . ." Man möge, so ist zu lesen, daher eine Petition an den Bundestag unterschreiben. Mehr als 120 000 Menschen haben dies getan und fordern: "Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU ab dem 1. April 2011 in Deutschland nicht greift." Die natürliche Medizin sei gefährdet, so die Botschaft.
Doch nicht nur Vertreter der Schulmedizin, auch Heilpraktiker, Naturheilkundler und Hersteller von Phytopharmaka schütteln ratlos den Kopf. Denn am 1. April des kommenden Jahres tritt kein Verkaufsverbot für Heilpflanzen in Kraft. Die in der Petition kritisierte Richtlinie 2004/24/EG wurde bereits 2004 verabschiedet und gilt seit 2005 auch in Deutschland. Diese Richtlinie bezieht sich nicht auf Nahrungsergänzungsmittel und Heilkräuter, sondern ausschließlich auf pflanzliche Arzneimittel. Tatsächlich erleichtert diese Richtlinie die Markteinführung von Naturprodukten sogar, weil sie ein vereinfachtes Registrierungsverfahren enthält.
Aufgrund einer älteren Richtlinie musste bis dahin jeder Hersteller eines Arzneimittels wissenschaftliche Studien vorlegen, welche die Wirkung und Unbedenklichkeit der Substanz belegen. Für viele Arzneimittel mit jahrhundertealter Tradition war dies nicht möglich. Seit 2004 aber können diese Mittel weiter vertrieben werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden: So müssen sie beispielsweise seit 30 Jahren auf dem Markt sein, mindestens 15 Jahre in der EU. Auch dürfen sie kein Risiko für den Patienten darstellen.
Zu diesen Mitteln zählen viele Präparate, die fast jeder bei kleinen Beschwerden eingenommen hat. Isländisch Moos gegen leichten Husten wäre sonst möglicherweise vom Markt verschwunden. Seit fünf Jahren kennen die Hersteller diese Richtlinie. Am 1. April 2011 wird sich an ihr nichts ändern. Eher könnte der 30. April 2011 Bedeutung haben, denn bis dahin müssen diese Präparate registriert sein.
Psychosoziale Gesundheit in Gefahr
Ihre Zustimmung zum Papier können Sie ganz einfach per E-Mail erklären (bitte mit vollständigem Namen, Titel, berufliche Funktion, Dienstanschrift und E-Mail-Adresse) und an die E-Mail-Anschrift: dr.galuska@heiligenfeld.de schicken. Oder Sie unterzeichnen den Aufruf mit Angabe der entsprechenden Daten und faxen ihn uns zurück unter der Nummer: 0971-84-4025.
Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Aufruf an weitere Verantwortliche in Ihrem Kollegenkreis oder Ihren Netzwerken weiterleiten oder weitergeben könnten, damit sich möglichst viele daran beteiligen können.
Für weitere Informationen stehen gerne folgende Personen zur Verfügung:
Dr. Joachim Galuska Tel.: 0971-84-4009
Prof. Dr. Thomas Loew Tel.: 0941-9447240
Dr. Johannes Vogler Tel.: 07562-711500
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Joachim Galuska
Ärztlicher Direktor der Heiligenfeld Kliniken
Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das Ausmaß der Problematik in unserer Gesellschaft nicht ausreichend wahrgenommen wird und möchten mit einer Art Memorandum einen gesellschaftlichen Dialog darüber anstoßen, wie wir die Problematik verstehen und was getan werden kann. Wir möchten damit auch keine bestimmte Zielgruppe ansprechen, sondern alle Menschen, denen die psychosoziale Lage unseres Landes am Herzen liegt. Wir glauben auch nicht, dass ein bestimmter Sektor der Gesellschaft, wie z. B. die Schule, die Familie, die Politik, die Wirtschaft oder die Medien dafür verantwortlich ist, sondern dass es sich um eine allgemeine und grundlegende Entwicklung der modernen Gesellschaften handelt, die nicht angemessen erkannt wird. Da wir zu einem offenen gesellschaftlichen Dialog aufrufen wollen, richten wir uns zunächst nicht an Verbände oder Institutionen, sondern an Personen. Wenn Sie als Verantwortlicher in diesem Bereich das Interesse mit uns teilen einen Dialog zu führen, bitten wir Sie, den beiliegenden Aufruf mit zu unterzeichnen. Wir werden ihn dann im Herbst mit allen Unterzeichnern (Name, Titel, Funktion und Ort) in einschlägigen Medien veröffentlichen. Wir erwarten anschließend Gesprächs- oder Vortragsanfragen bei den Unterzeichnern des Aufrufs und würden Sie bitten, uns ggf. darüber zum Zweck der Dokumentation zu informieren.
Und hier der Text des Memorandums ►
Westliche WissenschaftlerInnen teilen Wissen weltweit!
die sie - und das ist der wirklich große Schritt dabei - im renommierten Online-Wissenschaftsmagazin Microbial Cell Factories veröffentlicht haben.
Sie stellen ihr Know-How der Wissenschaftswelt zur gefälligen Bedienung zur Verfügung - ohne Patentrecht, ohne Kosten, ohne wenn und aber! Und da in naher Zukunft einige Patente ablaufen, könnte Insulin bald erschwinglich werden - für alle. Überall auf der Welt!
Mehr dazu finden Sie hier ►...
Und hier der Link zum Wissenschaftsmagazin (nicht ganz leichte Kost....): Microbial Cell Factories
codoll am 30.06.2010
Quelle: nw vom 30.06.2010
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