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Der klassische Delikatess-Wildkrautsalat: Löwenzahn!
Seine Vitalität und Anpassungsfähigkeit ist enorm, worüber sich schon manch Gärtner gehörig geärgert hat, denn selbst aus kleinsten Resten der ausgestochenen Wurzel sprießen wieder neue Rosetten hervor.
Wenngleich sein Milchsaft auch hartnäckige Flecken auf der Haut und in Textilien hinterlassen mag, so ist der Löwenzahn deshalb jedoch keinesfalls giftig. Im Gegenteil – diese energische Pflanze ist eine regelrechte Mineralstoff- und Vitaminbombe und gehört mit zu dem Besten, was wir unserem Körper zufügen können!
Sämtliche Verdauungssäfte werden durch Löwenzahn angeregt und ebenso die Drüsen unserer Ausscheidungsorgane, wie die Bauchspeicheldrüse, Galle, Leber, Milz und sehr stark auch die Nieren. Stauungen und Verstopfungen werden aufgelöst, die Verdauung wird wieder geschmeidig. Löwenzahntee wird empfohlen bei Verdacht auf Bildung von Gallen- oder Nierensteinen, da der Tee massiv Harnsäure ausschwemmt. Bei allen Alterskrankheiten, wo Harnsäure-Ablagerungen eine Rolle spielen, kann man erfolgreich Löwenzahn einsetzen, wie chronische Gelenkerkrankungen, Gicht, Rheuma, Arteriosklerosen und Arthrosen. Er ist angezeigt zur Regulierung des Blutdrucks, bei chronischen Stoffwechselerkrankungen und Appetitlosigkeit genauso wie gegen Flechten und Ekzeme, Krampfadern und Hämorrhoiden.
Neben Störungen im Bereich des Galleflusses können auch Beschwerden im Bereich von Magen und Darm wie Gastritis, Völlegefühl, Darmerschlaffung, Blähungen und Verdauungsbeschwerden aller Art mit Löwenzahn gebessert werden, sogar Fettleibigkeit wird positiv beeinflußt.
Die entschlackende Löwenzahn-Frühjahrskur sollte 4 bis 6 Wochen andauern, danach fühlt man sich verjüngt. Man nehme 2 x tägl. 1 Tasse Tee von jeweils 1 Eßl. Kraut und Wurzeln (kalt ansetzen, kurz aufwallen lassen) oder je 1 Eßl. Löwenzahnsaft zur Blutreinigung und bei aller Art von Verdauungsstörungen, Leber-, Gallen- und Harnwegsleiden. Bei Zuckerkrankheit trinke man 3-5 Tassen täglich. Bevorzugt man die Einnahme des besonders wirksamen frischen Salats, wird als Tagesdosis die Menge eines Kompottschälchens angeraten. Achtung: Nicht einnehmen bei Verschluß oder Entzündungen der Gallewege sowie bei Darmverschluß!
Die jungen Blätter kann man roh verwenden zu Salaten, als Brotbelag, zu Gemüsegerichten, in Suppen,
als Zutat zu Kräuterkartoffeln, Kroketten, Fleisch- und Fischgerichten, in Ausbackteig oder zu Eierspeisen wie Omelett, Rührei, Quiche oder zu Kräuterkäse (z. B. mit Frischkäse).
Die entkelchten, kleingezupften rohen Blüten sind dekorativ auf Salaten und Gemüsen, zur Bereitung von Tee, zu Sirup und Gelee, zu honigartigem Aufstrich, als kandierte Süßigkeit, in Likör oder zu Wein vergoren.
Die geschälten Wurzeln nahm man früher ab September bis zum Frost als Tee oder geröstet als Kaffee-Ersatz.
Der klassische Löwenzahnsalat:
- Zarte Löwenzahnblättchen in eine mit einer Knoblauchzehe ausgeriebene Schüssel legen und mit süßlicher (Balsamico-) Essig-Öl-Marinade, fein gehackter Zwiebel und Salz anmachen.
- Hart gekochte Eier mildern den Geschmack.
- Nach Belieben kross gebratene Speckwürfel und/oder Knoblauch-Toastbrot-Croutons darübergeben und sofort servieren.
Variationen:
Mit hauchfein gehobeltem, frischem Parmesan-Käse servieren. Oder experimentieren Sie einmal mit Apfelscheibchen, gehackten Kapern, Schafskäse, oder Sardellenpaste, Meerrettich, Brunnenkresse, Estragon, mit Nüssen, Sauerrahm oder Joghurt, Zitronensaft und Rübenkraut, welches die herbe Note in jedem rohen Löwenzahnsalat sehr gefällig mit seinem vollmundigen Geschmack abrundet.
Ulrike Sprick, www.Gourmet-Wildkräuterküche.de
Der Giersch (Aegopodium podagraria)
Durch die blutreinigende Wirkung hilft der Salat innerlich bei Gicht und Rheuma. Es heißt, er vermag die Ablagerungen, Verhärtungen und Stoffwechselschlacken wieder zu verflüssigen und die Harnsäure-Kristalle aus den Gelenken auszuschwemmen, sodaß sie über die Nieren wieder ausgeschieden werden können.
Das Kraut eignet sich auch zum Inhalieren und Räuchern. Die langen weißlichen Wurzeln wurden früher getrocknet als Tee zubereitet. Aus den Blüten erhält man eine wohlschmeckende Limonade, wenn man sie einige Stunden lang kopfüber in Apfelsaft ziehen läßt, früher bereitete man daraus Tee gegen Husten und festsitzenden Schnupfen, gut zum Gurgeln bei Zahnweh.
Äußerlich verwendete man ihn als Heilmittel zu Salben und Umschlägen bei Gicht, Gelenkschmerzen, Rheuma und Ischiasbeschwerden: 2-3 Hände voll der frischen Blätter wurden zerstampft oder zerquetscht, erwärmt und mit einem Tuch auf die schmerzende Stelle gebunden.
Frische zerquetschte Blätter wurden auch bei Insekten-, Hunde- und Schlangenbiß auf die Bißstelle gelegt (lt. Kräuterpfarrer Künzle), ebenso auf Wunden.
In der Volksmedizin hat man früher einen alkoholischen Auszug gegen Hautkrankheiten und Ekzeme angewendet, natürlich auch nur rein äußerlich.
Sehen Sie Giersch mal nicht als Unkraut, sondern als ein absolut pflegeleichtes und leckeres Dauergemüse, das vom frühesten Frühjahr bis in den späten Herbst hinein zur Verfügung steht - eine der wirklich nützlichsten Speisepflanzen! Es ist bekannt, dass Mönche den Giersch noch absichtlich in ihren Klostergärten zogen, ja, im Mittelalter war er bei uns sogar die wichtigste Gemüsepflanze überhaupt!
Man kann ihn verwenden für Salate, Suppen, Fleisch- und Gemüsegerichte und bei allen Rezepten, die man auch mit Spinat herstellen könnte. Getrocknet ist er ebenso vielseitig verwendbar als Würzkraut mit leichtem Petersiliengeschmack.
Probieren Sie Salat aus fein zerschnittenen oder auch nur zerpflückten, ganz jungen Blättern, mit Öl, Salz und ein wenig Essig oder Zitrone angemacht. Von den Stielen der jungen Blätter kann man Stielmus kochen.
www.Gourmet-Wildkräuterküche.de, Tel.: 05204 – 2276
Der Huflattich
Schaut man genauer hin, findet man gar keine Blätter, aus denen diese starken, mit braunen schuppenartigen Blättchen besetzten Blütenstiele sich erheben, die ein wenig an Löwenzahnblüten erinnern. Auch nach der Blüte, wenn die hufeisenförmigen Blätter erscheinen, denen nämlich unser Huflattich seinen Namen verdankt, erinnert die entstehende Pusteblume an die bekannten Kuhblumen.
Der Huflattich blüht bereits von Februar bis März, und dann sollte man ihn sammeln, denn wie sein lateinischer Name verrät, der von „tussis“, d. h. Husten abgeleitet wurde, ist seine wichtigste Heilanwendung der Einsatz bei allen Arten von Husten, ob Asthma oder Reizhusten, Lungenentzündungen oder Heiserkeit und fiebrige Mandelentzündung.
Der hohe Gehalt an Schleimstoffen, Gerbstoffen, ätherischem Öl, Bitterstoffen und Insulin macht ihn wertvoll als Gurgelmittel und für alle Krankheiten, bei denen unsere Schleimhäute betroffen sind, sowohl im Nasen-Rachenraum als auch im Magen- und Darmbereich. Früher wurde hierzu der reine Pflanzensaft verwendet, in warmer Milch mit Honig getrunken, wirkte er entzündungswidrig und hilfreich bei allen Erkältungen und chronischen Lungenleiden.
Auch äußerlich läßt sich mit Huflattich manches Ungemach lindern, wenn man frische, gewaschene Blätter zerquetscht und auf geschwollene, gichtige Gelenke auflegt, auf schlecht heilende Geschwüre oder entzündete Adern, Wunden und Verbrennungen.
Allerdings hat die moderne Pflanzenforschung herausgefunden, daß sich im Huflattich – nicht überall, aber an manchen Standorten - die kritischen Pyrrolizidin-Alkaloide bilden, die vermutlich im Körper angesammelt werden und so die Leber ernstlich belasten können. Huflattichblüten sind aber weitgehend davon frei. Wir verwenden deshalb nur einen Aufguß aus frischen oder getrockneten Blüten gegen die genannten Krankheiten der Atmungsorgane. Die in der Apotheke erhältlichen Tussilago-Hustensäfte enthalten neu gezüchtete Huflattichsorten, die frei sind von Pyrrolizidinen.
Huflattich in der Küche:
Aufgrund der Pyrrolizidine verwenden wir die Blätter nur äußerlich „im Ernstfall“ und auch nicht in der Schwangerschaft. Die nach Honig duftenden Blüten kann man durchaus verwenden als hübsche Zutat in Salaten, zur Dekoration auf Nachspeisen oder in Getränken wie selbstgemachten Kräuterlimonaden, die mit Blüten aromatisiert werden.
Ulrike Sprick, Steinhagen,
Tel.: 05204 – 2276
www.gourmet-wildkräuterküche.de
Die Vogelmiere
Bei ordnungsliebenden Gärtnern ist die Vogelmiere nicht gern gesehen, obwohl man sich freuen sollte, wenn sie im Garten auftaucht, denn sie fördert eine lockere, nährstoffreiche Bodenkrume, auf der Blumen und Gemüse hervorragend gedeihen. Sie selbst wächst und blüht schon bei niedrigsten Temperaturen, sogar unter einer geschlossenen Schneedecke. Dazu kommt noch, dass sie 5-6 Generationen im Jahr entwickelt und ihre Samen gern von Vögeln gefressen und so verbreitet werden. Daher kann sie sich enorm vermehren und regelrechte Polster bilden (siehe Foto).
Sie stellt damit aber auch im Winter eine beachtenswerte frische Vitamin C-Quelle dar, die mit ihren Inhaltsstoffen wie Kalium, Kieselsäure, Phosphor, Magnesium, Karotin und schleimlösenden Substanzen (Saponine) sogar dem Husten und der Grippe etwas entgegenzusetzen hat, unsere Abwehrkräfte steigert und obendrein mild und wohlschmeckend ist. Aufgrund ihrer reinigenden und leicht zusammenziehenden Wirkung benutzte man im Mittelalter Vogelmieren-Tee als Augenwasser und die ganze Pflanze zur Auflage bei Wunden und Geschwüren sowie bei Ausschlägen.
Nicht nur wilde Vögel lieben das Kraut, ebenso kann man damit unsere Stubenvögel beglücken oder das Stallgeflügel- es hieß früher, die Vogelmiere vermehre die Eierproduktion bei Hühnern.
Vogelmiere in der Küche:
Einst wurde Vogelmiere in Bündeln auf dem Markt als Suppengrün verkauft. Wenn man sie schonender ernten möchte, benutzt man am besten eine Schere, so kann man auch immer wieder zur gleichen Stelle zurückkehren und findet frisch nachgewachsene zarte Blättchen vor. Feinschmecker bevorzugen sowieso nur ihre Spitzen mit Blüten, da die Stengel einen etwas zähen Gewebefaden („Darm“) enthalten, der störend wirken kann.
Der zarte Zuckerschoten-Geschmack ihrer Blättchen macht sie geeignet als angenehme Salat-Zutat, als Beigabe für Suppen, Soßen und Gemüsegerichte.
Versuchen Sie mal zur Abwechslung ein „Westfälisches Pesto“:
dazu nimmt man eine ordentliche Menge Vogelmiere ohne Wurzeln, gibt sie gut gewaschen in einen Mixer, zusammen mit etwas kaltgeschlagenem Sonnenblumenöl, gerösteten und zerstoßenen Sonnenblumenkernen, 2 Eßlöffeln geriebenen Meerrettich (evtl. aus dem Glas), 2-3 Knoblauchzehen und ein wenig Salz.
Diese Paste kann wie italienisches Pesto zu Nudeln verwendet werden, aber auch als Gemüsewürze, herzhafter Brotaufstrich oder statt Sardellenpaste auf hartgekochten Eiern.
Ulrike Sprick, Steinhagen,
Tel.: 05204 – 2276
www.gourmet-wildkräuterküche.de
Un-kräuter zum Essen!?
Dennoch gibt es durchaus einige Rezepte wie die berühmte Frankfurter grüne Soße oder das westfälische „Heggengmös“, die auch diese Not überdauert haben. Das „Heckengemüse“ ist übrigens eine der schönsten Frühlingssuppen, die es gibt: im April/Mai plückt man sich die zart sprießenden ersten „Unkraut“-Triebe und Sträucherspitzen von den Hecken und Wiesenrändern, Delikatessen, die man nirgends kaufen kann. Man nimmt, was gerade da ist und was man findet, kocht es zusammen mit Kartoffeln, Zwiebeln und Porree und bereitet ein Gericht zu, das man heutzutage als Schlankmacher oder moderne „Wellness-Speise“ bezeichnen könnte.
Immerhin sind die mediterranen Kräuter inzwischen auch bei uns sehr beliebt und ihre heilsame Wirkung wird in den verschiedensten Anwendungen genutzt. Wir finden es ganz selbstverständlich, in unserer Küche südliche Kräuter von Anis bis Zitronenthymian zu verwenden. Kaum einer weiß jedoch, daß diese leckeren Gewürze im Süden Europas auch zu den wild wachsenden Kräutern, also zu den dortigen „Unkräutern“ gehören!
Warum in die Ferne schweifen …
Da unser Gesundheitssystem marode und zu einem Krankheitssymptom unserer gesamten Gesellschaft geworden ist, wird immer mehr Menschen bewußt, wie notwendig es zu werden beginnt, sich selbst aktiv und eigenverantwortlich um seine Gesunderhaltung zu bemühen.
Viele beschäftigen sich wieder mit Kräutern, sammeln ihren Eigenbedarf für Tee und Wildgemüse und treten so in die Fußtapfen der weisen Frauen des Mittelalters, die im Krankheitsfall Heilung oder zumindest Linderung wußten. Tatsächlich wachsen direkt vor unserer Haustür die wertvollsten Heil- und Gewürzpflanzen, die den mediterranen Kräutern in nichts nachstehen.
Daher lohnt es sich, das Wissen der alten Weisen sich wieder zu erarbeiten und am Wald- und Wegesrand, an Zäunen, Hecken und Hagen nach frischen heimischen Kräutern zu suchen. Wir dürfen sicher sein, daß wir diesmal nicht wieder als „Häg’schen“ (die an den Hagen Heilkräuter sammelten) verbrannt werden!!
Welche Wildkräuter sind für Anfänger geeignet?
Es gibt unzählige Wildpflanzen, die man essen kann. Natürlich gibt es auch einige, die unbekömmlich oder gar giftig sind. Deren Anteil ist jedoch weitaus geringer als in der Welt der Pilze. Für den Anfang reicht es, wenn wir die gebräuchlichsten Wildkräuter in unser Küchen- und Gesundheits-Repertoire aufnehmen.
Bei unseren Vorfahren gab es die berühmten „Neunerlei Kräuter“, von denen uns noch der Ausruf
„Ach, Du Grüne Neune!“ erhalten ist. Tatsächlich rufen wir mit diesem Sprüchlein Beistand und Unterstützung jener grünen Pflanzengeister an, die unseren Ahnen als heilig galten und die zunächst auf heidnischen, später - und bis auf den heutigen Tag! - auf christlichen Altären geweiht wurden.
Heilig nannte man das, was Heilung brachte; und diese neun Kräuter erkennen wir heute als hochkarätige Heilpflanzen an, manche wurden sogar offiziell vom Bundesgesundheitsamt bestätigt. Wenn wir nun diese neun überlieferten Bestandteile der „Weihbuschen“ wie ursprünglich als grüne Hausapotheke verwenden, haben wir schon brauchbares Rüstzeug für die gängigsten Krankheiten bei der Hand.
Darüberhinaus sind alle diese neun Kräuter frisch sehr gut tauglich für die feine Wildkräuterküche; sie schmecken gut im Salat, in Suppen, im Rührei, auf Butterbrot oder Bratkartoffeln, kurz- sie sind lukullisch genauso tolle Multi-Talente wie in der Gesundheitsvorsorge. Dabei kennt sie fast jeder:
Brennessel, Löwenzahn, Giersch, Schafgarbe, Beifuß, Johanniskraut, Holunder, Gundelrebe, Wegerich.
Dazu wurde auch - je nach Landstrich - der Beinwell gezählt, die Vogelmiere, der Dost (unser Oregano).
Wer diese grünen Guten Geister näher kennenlernen will, ist herzlich eingeladen, zu den Kräuterabenden bei Ulrike Sprick nach Brockhagen zu kommen, wo es jeweils Leckereien aus dem “Kraut des Abends“ gibt und im dazugehörigen Vortrag ganz viel althergebrachtes Wissen zu dem einzelnen Thema mit Script zum Mitnehmen für Zuhause. Nächster Termin: 26. 8.2011, Thema Beinwell.
Weitere Anregungen, Infos und Rezepte bei Ulrike Sprick, Steinhagen, unter Tel.: 05204 – 22 76.
Kräuterabende, Kräutergänge, Kochkurse und andere Veranstaltungs-Termine finden Sie im Internet unter www.Gourmet-Wildkräuterküche.de
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© Ulrike Sprick, Steinhagen, www.Gourmet-Wildkräuterküche.de , Tel.: 05204 – 2276
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