Licht

Gott ist die Liebe

Fluss
Fluss, wohin willst du? Wohin führt dich dein Weg?
Zum Meer…immer zum Meer.. immer weiter, nie rasten, weiter und weiter, vorbei an Felder und Wiesen. Immer in Bewegung und doch bleib ich, wo ich bin…
Warum gehst du?
Warum ist der Wind? Warum sind die Vögel? … Warum braucht es einen Grund?
Ich bin und ich lebe…verändere mich immer, und immer bin ich…
Wenn ich nicht Fluss bin, bin ich Regen oder Nebel oder Meer oder verstecke mich im Sand der Sahara…
Ich atme das Leben und werde vom Leben geatmet…Schiffe fahren auf mir, Fische schwimmen in mir, Mensch und Tier trinkt mich und scheidet mich aus. Von der Sonne werde ich emporgehoben und vom Wind in alle Welt geweht. Und doch bin ich immer gleich.
Und die Berge erinnern mich und führen mich zurück zum Meer.
So ist mein Weg hier auf Erden.. So ist meine Bestimmung… ohne Grund. Einfach weil es so ist…
Was ist dein Weg, deine Bestimmung Mensch?
Wo ist dein Kreislauf? Wo bist du immer, wovon läßt du dich tragen und leiten?
Wem begegnest du auf deinem Weg? Was durchdringst dich und was durchdringst du?
Was erfährst du alles hier auf Erden, bei deinem Kreislauf…?
Halte an und erkenne deine Bestimmung: … Es gibt keine!
Es gibt keinen Grund.. , außer den, dass du bist.. ,dass du ein Stück vom Leben geworden bist, in deiner ganz persönlichen Form. In deinem ganzen „So wie du bist“.
Suche keinen weiteren Grund. Es gibt keinen!
Verbinde dich mit dem Fluss des Lebens in dir und um dich.
Alles ist Fluss, alles ist Leben, alles ist Liebe und Ausdruck.
Ausdruck von etwas, was unbeschreiblich ist!
Glaube nicht, du kannst etwas daran verändern…überhebe dich nicht…
Du darfst etwas erschaffen und gestalten… ja…und sein und staunen, und wissen über deine Macht zu schaffen, … deinen Teil zu erschaffen, mit deinen ganz persönlichen, unendlichen Möglichkeiten…. Immer wieder Neues hervorbringen.
Und geschehen lassen, was „Gleiches“ um dich herum entstehen läßt.
Versuche nicht, die Werke deiner Brüder zu verändern oder zu kritisieren. Du kannst es nicht.
Bleib bei dir und mache, forme und gestalte deinen Teil vom Ganzen.
Das ist deine Bestimmung.
Das ist dein Kreislauf hier auf Erden.
Genieße es! …Mit all deinen Sinnen.

Heinz-Werner Peters
info@orte-der-heilung.de
www.ort-der-heilung.de

Anmerkung:
Artikel von GastautorInnen spiegeln nicht unbedingt die Haltung des Heilnetz-Redaktionsteams wider.

Meditationsmarathon am 10.12.2011 weltweit

Bewusstseinserweiternde Zustände erfordern entsprechende Maßnahmen...eine solche Maßnahme kann zweifellos und mittlerweile gut erforscht die Meditation sein.

Vielleicht haben Sie Lust, an einem Meditationsmarathon teilzunehmen und sich 24 Stunden ohne jede Ablenkung in Stille zu begeben - zuhause oder in einer Gruppe? Dann klicken Sie doch mal zum Meditationsmarathon von Enlightennext.

Eines kann als sicher gelten: sie werden danach eine andere, ein anderer sein und ihr Bewusstsein wird Ecken ausgeleuchtet haben, von denen Sie bis dahn vielleicht gar nicht wussten, dass es diese Ecken gibt.

Weltheilungsmeditation

Weltheilungsmeditation zum Jahresende

Ins Leben gerufen wurde diese Bewegung von John Randolph Price und seiner Frau Jan, Präsident der Stiftung “ The Quartus Foundation” mit Hauptsitz in Boerne, Texas, USA. Die Quartus Foundation ist ihrer Natur nach ein Bestandteil der Strömungen undogmatischen Christentums, die im letzten Jahrhundert vor allem in den Neuenglandstaaten an der Ostküste der USA entstanden sind.

In Bielefeld wird seit 1988 an jedem 31. Dezember (Silvester) die “Weltheilungsmeditation” von einer Gruppe interessierter Menschen veranstaltet – viele Jahre in der zentralen Halle der Universität, später in anderen Räumlichkeiten in der Stadt, einige Jahre auch im privaten Rahmen. Dieses Jahr findet diese Meditation, die einem von der Quartus-Foundation vorgeschlagenen (ins Deutsche übersetzten) Text folgt, im Begegnungszentrum Bültmannhof, Jakob-Kaiser-Str. 2  um 12.30 Uhr mittags statt (Raumöffnung um 12.00 Uhr). Der Beginn ist pünktlich, da wir uns nach einer Einleitung in den weltweiten Meditationskreis einschwingen wollen, der – zeitgleich - für uns um 13.00 Uhr beginnt (12.00 Uhr Greenwich-Zeit).

Diese Weltheilungsmeditation  ist eine kraftvolle Ausrichtung unserer Gedanken auf Frieden und Heilung in der Welt, ohne die – so glauben wir, wie viele andere – wirklicher Friede in der Welt nicht zu schaffen ist.  Natürlich kann jeder für sich allein diesen Weltheilungstag begehen, die Gedanken-Kraft vervielfältigt sich jedoch in der Gruppe.

Wir freuen uns daher über alle, die am 31. Dezember 2011 mit uns zusammen im Begegnungszentrum Bültmannshof meditieren wollen und bitten, bei Bedarf (Meditations-)Kissen oder Decken mitzubringen.

Informationen: Gisela Grah-Kautzky Tel. (0521)10 95 75

 

Warner, Zen wrapped

Der ZEN-Punk kommt

Zugegeben:
Nach 20 Jahren heiliger und wohl temperierter Buddha-Lektüre, war ich geschockt...
Wie kann ein jundger Spund es wagen, so lässig über DAS zu sprechen? So geht  das doch nicht..., oder?

Ach, gerade so geht es auch - witzig, cool, im Jugendjargon, absolut respektos und ganz schön weise. Brad Warner schreibt seine eigene Geschichte und verknüpft sie mit einem wirklich grandiosen Experiment: In "HARDCORE ZEN" traut er sich, dem Herz-Sutra, also dem Innersten vom Inneren (wenn es das denn gibt) auf den Grund zu gehen. Das macht er alltagstauglich, frech und profund, denn über eines kann der lockere Stil nicht hinwegtäuschen: Brad Warner ist ordinierter (ZEN-)Meister, der weiß, worüber er scheinbar locker plaudert.

Erleben Sie ihn doch einfach selbst, den Punk im ZEN-Gewand:
26.10.2011, 19 Uhr Bürgerwache, Bielefeld

Mehr Infos zu ihm selbst, dem Vortrag und dem Retreat mit Brad Warner finden Sie hier...►

4 grunge hearts © rgbspace - Fotolia.com

Neuheidnische Hochzeitsrituale??? Wo gibt's denn so was?

In Ostwestfalen zum Beispiel...
Viele junge Paare können mit konfessionellen Ritualen nichts mehr anfangen - sind aber spirituell verbunden und wünschen sich zum wichtigsten Tag ihres gemeinsamen Lebens ein angemessenes Ritual.

Ingrid Fricke schreibt im Heilnetz-Lexikon, was es so auf sich hat mit dem Handfasting...►

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Straßen-Retreat mit Claude AnShin Thomas in Bielefeld

Wir haben draußen geschlafen und um unser Essen und Trinken in Geschäften und Restaurants gebettelt.

Als vorbereitende Übung haben wir Teilnehmer uns bereits viele Wochen vorher auf die Praxis des „Almosen Bittens“ eingelassen und einen bestimmten Geldbetrag erbettelt. Diese Übung dient u.a. dazu, sich auf das Betteln auf der Straße vorzubereiten. Fünf Tage vor Beginn des Straßen-Retreats haben wir damit aufgehört uns zu waschen, die Kleidung zu wechseln und die Zähne zu putzen. Die Struktur unseres üblichen Alltags mit seinen vertrauten Gewohnheiten begann also bereits vor dem Retreat abzubröckeln.   

Während unserer Zeit draußen in den Straßen von Bielefeld hat Claude AnShin Thomas  morgens und abends um 7:00 Uhr und 19:00 Uhr im Bielefelder Bürgerpark Sitzmeditation und Rezitationen angeleitet, an der interessierte Menschen teilnehmen konnten. So haben sich morgens und abends Menschen zu uns gesellt, die gemeinsam mit uns praktizierten.

In der Zeit dieses Retreats habe ich mich darauf eingelassen, die Behaglichkeiten und Gewohnheiten meines alltäglichen Lebens loszulassen, und nicht zu wissen: habe ich heute Mittag etwas zu essen? – Werde ich heute Abend in regen-nasser Kleidung schlafen? – Werde ich ablehnende Kommentare hören wenn ich um etwas bitte?

Auf der Straße waren wir als Gruppe füreinander da, wir teilten das erbettelte Essen, Trinken, wärmten einander, wenn es kalt war, und teilten unsere Gefühle und Gedanken miteinander. Gemeinsam haben wir über die Spendengelder, die wir im Vorfeld erbettelt haben entschieden und ich freue mich darüber, dass wir acht gemeinnützigen Organisationen Unterstützung anbieten können.
    
Am letzten Retreat-Tag suchten wir einen weiteren Ort des Leidens in Bielefeld auf, der ein Ort des Drogenhandels, des Drogenkonsums und der Prostitution ist. Wir haben dort in Stille gesessen und rezitiert. Im Alltag fahre ich an Orten des Leidens vorbei – und halte nicht an. An solch einem Ort anzuhalten, innezuhalten, zu sitzen, und es zuzulassen meine Verbindung damit zu spüren, erinnert mich daran, dass es Leiden gibt, um mich herum und in mir. Orte wie diese bestärken meinen Wunsch, das Leiden zu beenden, dadurch, dass ich dazu eine andere Beziehung entwickele und herstelle. Und diese Orte bestärken mich, mir bewusst zu werden was ich denke, sage, wie ich handle, und dafür die volle Verantwortung zu übernehmen.

Spiritualität in OWL

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Eine Wanderrobe aus dem Stoff der Großzügigkeit

Als erstes machte ich mich auf die Suche nach einem Schneider/ Schneiderin, die überhaupt eine Buddhistische Wanderrobe nähen könnte, und das erwies sich schon mal als schwierig.

Noch dazu hatte ich kein Schnittmuster. Dort wo ich fragte, konnte keiner so etwas ohne Schnittmuster nähen, und sie waren erst recht nicht bereit, mir diesen Aufwand auch noch als Dana zu geben. Es wurde mir gesagt, dass es sogar extra teuer sei, da kein Schnittmuster vorhanden wäre. Auch in den Stoffgeschäften bekam ich keine Stoffe geschenkt.

Einerseits fühlte sich das Ganze in Momenten recht aussichtslos an, und andererseits hatte ich wenn ich Absagen bekam immer wieder das Gefühl, dass es trotzdem einen Weg geben wird, jedoch anders als ich es mir vorstellen würde. Ich beschloss nach einer Weile, die Idee„ in Geschäften geschenkte Stoffe von einem großzügigen Schneider als Robe genäht zu bekommen“ loszulassen, und öffnete mich für eine andere Möglichkeit.

Ich bat verschiedene Leute um Geld, um mir davon die Stoffe für meine Robe kaufen zu können, und hatte im Nu das Geld beisammen. Eine Freundin, die ich um Geld gebeten hatte, gab mir die Telefonnummer von einer ihrer Freundinnen, Dorothea B. Nolting, einer Bielefelder Künstlerin die wundervolle Kunstwerke webt und malt. Und so rief ich sie an, erzählte ihr von meinem Anliegen und sie war sofort begeistert. Sie sagte mir, dass sie zwar noch nie so etwas genäht hätte, aber sehr neugierig sei und es gerne machen würde. Das war ein schönes Gefühl für mich, dass jemand einfach zusagte und auch noch begeistert von der Idee war.
Roger ShoShin borgte mir seine Wanderrobe damit ich ein Muster hatte, Marion GenRai schickte mir die Maße von ihrer Robe, damit ich einen Anhaltspunkt hatte, ich kaufte die Stoffe von dem erbetenen Geld und fuhr zu Dorothea. Inzwischen hatte sie sich eine DVD angesehen von einem Mönch in einem Japanischen Kloster, der dort die Roben näht, und war ganz begeistert. Innerhalb weniger Wochen hatte sie diese aufwendige, vierteilige Robe ohne Schnittmuster genäht – auf einer alten Nähmaschine die von ihrer Mutter stammt und gekurbelt wird.

Immer wieder fuhr ich hin zum Anpassen und Abmessen, wir tranken Tee und hatten sehr intensive und bereichernde Gespräche über das Leben und uns selbst. Dorothea ist seit vielen Jahren Sufi-Schülerin, und für mich war es schön, mich mal mit jemandem aus einer anderen spirituellen Tradition auszutauschen dem es nicht fremd ist, sich auf einen spirituellen Lehrer/Lehrerin einzulassen.
Als ich die fertige Wanderrobe zum ersten mal komplett anzog, konnte ich es kaum glauben, dass diese Idee nun tatsächlich umgesetzt war: Aus der Großzügigkeit, Offenheit und Begeisterung verschiedener Menschen ist meine Wanderrobe gewebt, und wenn ich sie trage, fühle ich mich mit all diesen Menschen verbunden und erinnere mich an die schönen Stunden, die ich im Atellier mit Dorothea verbracht habe.

Claude Anshin Thomas, Sonja Myozens spiritueller Lehrer, ist im Juli in Bielefeld: Es gibt einen Vortrag, er leitet einen Achtsamkeitstag an und begleitet vor allem ein Straßenretreat.

Vielen Dank an Sonja Myoki Sterner für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Artikels.
 

Spirtuelle Weisheit

Mond-erde

Sprung in eine neue Dimension...

Wie auch immer mensch zu astrologischen Betrachtungen stehen mag:
fest steht für WissenschaftlerInnen der Astrophysik wie für AstrologInnen, dass am 26.06.2010 folgende Konstellation an unserem Himmel erscheinen wird:

  • Saturn, Mars, Venus, Sonne Jupiter und Uranus bilden eine horizontale Ebene
  • Merkur, Sonne, Erde, Mond und Pluto stehen vertikal auf einer Linie
  • außerdem ist Vollmond und der Mond steht in Opposotion zur Sonne

Nehmen wir an, diese Konstellation würde eine besondere Polarität elektromagnetischer Spannung erzeugen - und nehmen wir weiterhin an, dass diese Spannung weniger eine materielle sondern eher eine energetische sei.
Nur symbolisch betrachtet, also ohne astrologische Deutungen, steht also Samstag ein großes Kreuz am Himmel, das auf Pole hinweist, die über eine Planetenachse miteinander verbunden sind.
Und nehmen wir an, dass aus dieser starken Polarität am Himmel energetisch eine große Vereinigung auf der nächsthöheren Ebene entstehen könnte - quasi wie bei einem, in diesem Fall kosmischen, Liebesakt - dann wäre an diesem Tag eine besondere Energie im universellen Raum vorhanden.

Nehmen wir weiterhin an, dass überall auf der Welt viele Menschen gößtmögliche Sehnsucht nach Liebe, Verbundenheit und Einheit haben und dass diese Menschen alle an diesem einen Tag ihre geistigen, spirituellen, mentalen, emotionalen und körperlichen Energien auf diesen Bewusstseinssprung ausrichten würden - welch eine Welle von Liebe, Kraft und Zuversicht würde in uns und das gesamte Universum strömen.

Und was könnte uns davon abhalten, unsere Energie nächsten Samstag auf Liebe und Einheit auszurichten?
Der Zweifel? Die Trägheit? Die Verzweiflung?

Nehmen wir an, dass das alles Quatsch ist... -
dann würde dennoch dieser eine Tag der gemeinsamen Ausrichtung auf unsere Verbundenheit und Liebe durch eben diese bewusste Entscheidung das Universum mit Liebe füllen.
Und das könnte sich lohnen! Trotz aller Zweifel...

Wer mehr dazu wissen will: http://www.meinthema.com/templates/de/static/wernerneuner/News/Grafiken/KornkreisWiltonWindmill2.pdf

 

Conny Dollbaum am 24.06.2010
dollbaum@heilnetz-owl.de

Planet Earth © Tyler Olson - Fotolia.com

Weltfriedenstag, Tag des Gebetes am 21.06.2010

Es ist an der Zeit, zu den Herzen der Nationen und ihren FührerInnen zu sprechen.
Ich bitte Euch aus der Tiefe meines Herzens, im Geiste Eures Volkes zum Gebet zusammen zu kommen. Wir von der Schildkröten-Insel haben eine große Botschaft für die Welt; wir sind geleitet durch die weißen Tiere, die ihre heilige Farbe zeigen und uns Zeichen sind, für das heilige Leben von Allem das ist, zu beten. Während ich Euch diese Botschaft sende, sind viele Tiernationen bedroht, jene, die schwimmen, jene, die kriechen, jene, die fliegen, und die Pflanzenvölker, letztlich sind alle von der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko betroffen.
Die Gefahren, die uns hier begegnen, sind keine des Geistes. Die Katastrophe dieses Öl-Lecks - es scheint, als ob Mutter Erde blutet – geschah durch menschliches Versagen, Fehler, die wir uns nicht mehr leisten können.
Ich bitte als spiritueller Führer darum, daß wir uns im Gebet vereinen, zusammen mit allen Weltgemeinschaften. Es ist meine Sorge, daß diese ernsten Dinge sich verschlimmern werden, wie in einem Domino-Effekt, vor dem unsere Ahnen uns in ihren Prophezeiungen gewarnt haben.
In meinem Herzen weiß ich, daß es Millionen Menschen gibt, die fühlen, daß unsere vereinten Gebete für unsere Mutter Erde schon lange überfällig sind. Ich glaube, daß wir als spirituelle Menschen uns versammeln und unsere Gedanken und Gebete auf die Heilung der vielen Wunden, die Mutter Erde erleidet, richten müssen.

Lasst uns in Ehrung des Lebenskreises globale Gebetskreise ausrichten, um die Heilung von Großmutter Erde ( unsere Unci Mak‡) zu unterstützen.

Wir bitten in unseren Gebeten darum, daß das Öl-Leck, dieses Bluten, aufhört. Daß die Winde ruhig bleiben, um die Arbeiten zu ermöglichen. Beten wir für die Menschen, die diesen Fehler reparieren wollen, daß sie geführt sind, und daß wir versuchen, in Harmonie zu leben, indem wir die Wahl treffen, den zerstörerischen Pfad, den wir gehen, zu verändern.
Da wir beten, werden wir ganz verstehen, daß wir alle miteinander verbunden sind. Und daß das, was wir erschaffen, dauerhaften Einfluss auf alles Leben hat.
Lasst uns im Geiste vereinen, alle Nationen, alle Glaubensrichtungen, in einem Gebet. Mit dieser unmittelbaren Anstrengung bitte ich ebenso, sich an den 21. Juni zu erinnern, den Welt-Friedenstag und Tag des Gebets/ Tag der Ehrung der heiligen Stätten.
Ob es ein Platz in der Natur ist, ein Tempel, eine Kirche, eine Synagoge oder unser eigener heiliger Ort, lasst uns beten für alles Leben, für gute Entscheidungen unserer Nationen, um der Zukunft und des Wohlergehens unserer Kinder willen, für alle kommenden Generationen.
Onipikte (daß wir leben werden),
 

Häuptling Arvol Looking Horse,
Hüter der Heiligen Pfeife der Weißen Büffelkalbfrau, in 19. Generation
Mehr Infos: Wolakota.org

Spiritualität in OWL

Pilgermuschel - St James shell 01 © LianeM - Fotolia.com

Jakobus rief bis Höxter

Der westfälische Hellweg zeigt zahlreiche Fundorte verloren gegangener Pilgerzeichen, u.a. auch die Jacobsmuschel, die für diesen Weg als Kennzeichen dient.
Die Trasse führt vom Kloster Corvey über Höxter, Brakel, Bad Driburg, Paderborn, Sazkotten, Geseke, Erwitte, Soest, Werl, Unna und Dortmund nach Bochum. Sie ist mit dem Zeichen der Jacobsmuschel (europaweit gelb auf blaucem Grund) gekennzeichnet.
Die überregionalen Kultstätten des heiligen Liborius in Paderborn oder des heiligen Vitus in Corvey mögen dazu beigetragen haben, dasss zahlreiche Pilger in Ostwestfalen unterwegs waren.

Pilgerreisen waren im Mittelalter aus unterschiedlichen Gründen interessant:
die weniger Bemittelten konnten auf diese Weise gut begründet ihre Heimat verlassen und ihr Glück in der Ferne suchen, die Reichen und Gestrauchelten wurden so reingewaschen von ihren nicht immer ganz gottesfürchtigenTaten oder Verbrechen. Interessanterweise galt es als möglich, Berufspilger zu delegieren und auf diese Weise ohne die Beschwerlichkeit der Reise auf sich zu nehmen dennoch von der Gabe des Vergebens zu profitieren.

Was für eine großartig-merkwürdige Idee von Menschen, die materiell alles haben: ich lasse beten oder fasten....und ernte dennoch die Herz- und Bewusstseinserweiterung, sowie göttliche Vergebung. Ob das wohl funktioniert?

Mehr Informationen finden Sie unter: www.lwl.org und unter www.lvr.de .
Außerdem gibt es einen Wanderführer:

Wege der Jakobspilger in Westfalen

Spichal, Ulrike

Wege der Jakobspilger in Westfalen

In 9 Etappen von Höxter über Paderborn und Soest nach Dortmund

Herausgeber: Landschaftsverband Westfalen-Lippe

ca. 192 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Karten, 12,5 cm x 20,5 cm, kartoniert; € 14,95

ISBN-Nr. 978-3-7616-2380-0

Heilnetz wünscht gutes Wandern und Vertrauen in die Pilger-Haltung beim Gehen des Jakobsweges.

Quelle: Landschaftsverband Westfalen-Lippe