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Einladung zum Singen "Wie im Himmel"
Liebe Leserin, lieber Leser,
dies ist keine Reklame sondern der Versuch, Freude zu teilen. Und es ist eine Einladung zu einer wunderschönen Erfahrung.
Ich selbst hab im Frühjahr dieses Jahres in Münster Dieter Wienand bei einem Tag mit meditativem Singen erlebt und war so begeistert davon, dass ich seitdem versucht habe, es möglich zu machen, dass so ein Tag wie in einigen anderen Städten auch einmal in Bielefeld stattfindet...
Und nach etlichen Schwierigkeiten auf dem Weg hab ich es jetzt geschafft, dass wir einen Termin festlegen konnten, wo wir es riskieren wollen. Man weiss ja nie, ob man wirklich genug Menschen findet, die mitmachen würden. Und wie bekannt, ist jeder Anfang schwer. Und ich verdien nichts daran, ich geb mir nur Mühe, weil ich dieses Singen wunderschön finde!
Der alte Augustinus hat einmal gesagt, singen sei doppelt beten und Martin Luther hat es übernommen. Und nun ist es zwar so, dass der Dieter Wienand religiös nicht gebunden ist, sondern spirituelle Gesänge aus verschiedenen Kulturen und Weisheitstraditionen verwendet.
Aber dieses Singen wirkt - vor allem, wenn es eben über einen Tag hinweg in einen inneren Prozess führt - wie ein "Brustlöser", bei dem nicht nur die Kehle sich öffnet, sondern auch das Herz aufgeht! Einfach wunderschön anrührend und wohltuend.
Und es funktioniert auch bei musikalisch und gesangstechnisch völlig untalentierten Menschen wie mir. Weil es einfach der Freude am Singen in dieser Form keinen Abbruch tut...
Ich bin sonst wirklich nicht der Typ, der Reklame läuft. Ausser bei Sachen, die mich selbst so begeistern wie eben diese Erfahrung. Und deshalb dieser Text und das Angebot zu Fragen an mich - und zu direkten Anmeldungen natürlich auch.
Mit Vorfreude auf einen wunderschönen Tag!
Reinhard
P.S. Und weiter sagen / weiter geben wäre sehr nett! Vielen Dank.
Mehr zum Termin hier: Singen "Wie im Himmel"
Heilsame Kunst
Der größte Narr der Geschichte
Für Cecil Collins war Christus der größte Narr in der Geschichte, ein „göttlicher Narr, der mit heiliger Torheit und unsterblichem Mitgefühl ein Licht in die dunklen Hände der Welt gab".
„Die Vision des Narren“ entstand 1942 , vor fast 7 Jahrzehnten. Also befinden wir uns in der Lücke zwischen einem alten und einem neuen Jahrsiebt,was nach alter Überlieferung einen bewußtseinsmäßigen Quantensprung möglich macht.
In diesem Sinne viel Freude beim Lesen.!
Die Vision des Narren von Cecil Collins
Ein Ausschnitt
"...in unserer Zeit sollte der erste April eines der größten Feste des ganzen Jahres sein - der Tag aller Narren , ein Tag, der weltweit erhalten und religiös gefeiert werden sollte.
Ein heiliger Tag, an dem nicht gearbeitet wird. Ein Tag, der gänzlich der göttlichen Phantasie heiligen Frohsinns überlassen wird.
Ein Tag des Schenkens – in nicht endenwollender narrhafter, unvernünftiger Grosszügigkeit. Ein Tag von Geschenken, eingekleidet in die Wunder der Imagination.
Ein Tag, an dem man die Häuser von Fremden betritt und auf deren Tische Gaben legt.
Ein Tag mystischer Späße, hinter denen sich tiefe Barmherzigkeit verbirgt.
Ein Tag, an dem alle sich in einem Jahr angesammelte Gnade in Erscheinung treten kann.
Zum Abend sollte es Feuerwerke geben, der Nachthimmel übersäht mit den heiligen Zeichen göttlichen Vergnügens, geschrieben in Strömen aus Feuer, mit sich drehenden Feuerrädern, die das Tanzen aller Narren beleuchten.
Und golden glühen römische Kerzen,Springbrunnen sanften Feuers in die Luft zeichnend.
Und - Dank der Barmherzigkeit des Narren - würde die poetische Absolution von der schweren Maschine abstrakter öffentlicher Moralvorstellungen verkündet werden.
Es ist der Tag der Liebenden, Ihre Liebe zu feiern, Ihr Schutzheiliger ist der Narr, weil alle Liebenden mit dem Narren vereint sind, ebenso wie die Künstler und Dichter , sie alle gehören zur selben Gattung.
Amor und Psyche leben unter dem Schutz des Narren.
Der Tag des Narren sollte überall und von allen mit Tanzen, mit Festen, mit Fasten ,gefeiert werden.
Ein Tag, an dem die Versager, die Einzelgänger, die Verstümmelten, die Einfältigen voller Ehrfurcht verehrt werden, Ihnen sollte man Geschenke geben, die sie morgens aufgehäuft vor ihrer Haustür finden – Geschenke den ganzenTag lang.
Sie wwürden gefeiert werden als eines von des Lebens wundersamen Geheimnissen.
Ja, während dieses einen Tages im Jahr könnten alle Menschen sich aus der grauen Monotonie eines auf Nutzen angelegten Arbeits-und Anständigkeitsprinzip lösen, eines Prinzips, das durch die ausgreifenden Zahnräder der Mechanisierung die geheimnisvollenWunder des Lebens zu zerstören sucht.
Ein Tag,der alle Menschen vereint in der mystischen Liebe des Narren.
Die Erfolgreichen, die Versager, die Eigenbrödler, die Helden, die Schwächlinge ,Geschäftsleute ,Künstler , Dichter...
Der Narr in seinen phantastischen Liebesgewändern, in seinen wilden schmerzlichen Gebärden der Zärtlichkeit angesichts des Leidens allen Lebens im Ujniversum.
Ein Tag, an dem alle Menschen in der Annahme kraftvoller Barmherzigkeit sich in die Freude des Narren teilen.
Der Tag der mitfühlenden Ironie des Narren, gekleidet in den heiteren Gewändern subtiler Freude, sein Gesicht erfüllt vom Frohsinn des Lebensweins und eines Lichtes, das aus der Quelle von Tränen und Schmerz herrührt.
Der Narr der sich in ekstatischem Glück tief in den Staub herniederbeugt in seinen frohen Kleidern, mit seiner Demut, die an des Lebens Abgrund rührt..."
Copyright Elisabeth Collins.1994,
übersetzt von Susanne Tillner
Dorothea B.Nolting
Künstlerin
atelier-nolting@web.de
Tanz, Gesang und Kultiviertes
Yoga im Gesang...
Wobei nur? Wohin bin ich geraten? Wie komme ich hier wieder weg???
10 Minuten später, selber Ort, selbe Besetzung, selber Film:
Drei Menschen mit ausgesprochen freundlicher Ausstrahlung(es handelt sich um Janin Devi, David Ma und Andreas Schmitterling) und ca. 12-15 Frauen und Männer wiegen sich hingebungsvoll zu fremden Klängen, singen und jubilieren, summen laut und leise, mit offenen oder geschlossenen Augen, gewiss aber mit offenem Herzen. Denn die Bhaktas, MusikerInnen mit Leib und Seele, haben den Herzensschlüssel gefunden und führen uns in fremd-vertraute Sprach- und Musiklandschaften. Sie tun das mit einer solchen Klarheit und Schönheit, das sich niemand im Raum entziehen kann - oder will!
Bis dahin hatte ich nie gechantet und keine Mantren gesungen - aber an diesem Abend war ich zutiefst glücklich, aus vollem Herzen mitsingen zu dürfen - und im Nachhinein froh, nicht bei Celloklängen freitagabendlich gedöst zu haben...
WWW sei Dank gibt es hier auch für diejenigen eine Kostprobe, die nicht das Glück hatten, zufällig in den "falschen Film" geraten zu sein:
Die Bhaktas
Janin Devi
27. August: Yogalounge, Hildesheim
3. Oktober: Yoga Vidya Zentrum Köln, Tag der offenen Tür (http://www.yoga-vidya.de/center/koeln/start.html)
10.Oktober: Yoga Vidya Zentrum Siegen (http://www.yoga-vidya.de/center/siegen/start.html)
Ein Besuch lohnt sich: musikalisch, kulturell und herzlich: im Web, auf Tonträgern, vor allem aber "in echt"!
P.S. Raffael Erdin, der Vierte im Bhakta-Bunde, fehlte an diesem Abend.
P.P.S. Dieses Ereignis wurde möglich, weil es eine Terminverwechslung gab - die wunderbare Cellistin, die ich eigentlich so gern hören wollte, spielte an einem anderen Freitag - und auch sie war sicher ausgesprochen hörenswert.
Conny Dollbaum am 21.07.2010 für GN-OWL
Sweat your prayers: Ecstatic Dance
Die 5 Rhythmen, Flowing, Staccato, Chaos, Lyrical und Stillness verkörpern ein eigenes Energiefeld, das durch die von Heera Andreas Müller aufgelegte Musik in den Raum gebracht wird. Die Tanzenden nehmen den Rhythmus auf, lauschen nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem ganzen Körper.
Es gibt keine Bewegungsregeln, keinen Standard, keine Vorgabe: der Tanz entfaltet sich je nach Stimmung, Tagesform, Lust und Laune - und das ist einfach nur befreiend.
Da wird gerannt und gesprungen, aber auch stillgehalten und leise gesummt, geklopft, sich sanft im Takt gewiegt, geklatscht und auf dem Boden gelegen: alles ist möglich (nur Mittanzende sollten nicht gefährdet werden) und alles an nur denkbaren Bewegungen ist erlaubt.
Fast alles, denn nicht erwünscht ist das gewohnte Klönen und Kommentieren des Geschehens vom Rand der Tanzfläche...
Hier wird getanzt. Punkt.
Und manchmal am Rand Luft geholt. Auch gut!
Und gelebt. Großartig!
Zitat aus dem Flyer:
" Die 5 Rhythmen sind für ältere wie für jüngere Leute, für leidenschaftliche Tänzer ebenso wie für schüchterne Takt-Klopfer, für Leute, die sich gern zeigen und solche, die sich kaum bemerkbar machen, für Überlebende schlechter Rücken, nicht funktionierender Knie oder gebrochener Herzen, Menschen jeglichen Musikgeschmacks und jeglicher Figur."
Die Termine bis zu den Sommerferien:
05. und 19.05.2010
02./ 16. und 30.06.2010
Mittwochs jeweils von 20.00-22.00 Uhr
Kosten: € 10,-, Zehnerkarte € 85,-
Gemeindehaus der Neustädeter Marienkirche
Papenmarkt 10a in Bielefeld
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mehr darüber finden Sie unter www.5rhythmen-unna.de
30.04.2010
Autorin: Conny Dollbaum
Australiens Sound in OWL
Tatsächlich spielen die australischen Aboriginees das vielleicht älteste Blasinstrument der Welt zu sämtlichen Anlässen ihres Stammeslebens. Es begleitet die Gesänge und Rituale der Ureinwohner von Beginn an und wer den Klang nicht nur mit offenem Ohr, sondern weitem Sinn auf sich wirken lässt, spürt die Tiefe des Instruments sofort.
Wunderbarerweise bietet die VHS in Heepen einen Kurs zum Kennenlernen des Didgheridoos an:
Einführungskurs: "Didgeridoo - mehr als ein Instrument"
Sonntag, 09.05.2010
VHS Heepen
Alte Vogtei, Heeper Straße 442
Anmeldungen telefonsich unter 0521-516521
30.04.2010
Autorin: Conny Dollbaum
Quelle: Neue Westfälische
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