Homöopathie: Sensations- oder Empfindungsmethode nach Sankaran

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Querverweise:
Jutta Schoppe

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Kategorie: Naturheilkunde, Klassische Homöopathie
Autorin: Jutta Schoppe, Heilpraktikerin
Quelle: Sankaran, Die Empfindung in der Homöopathie
Datum: 04.01.2012

Bei dieser klassischen Anamnesetechnik geht es dem Homöopathen darum, den Patienten so tief zu sich selbst zu führen, bis dieser seinen "nicht-menschlichen Anteil", sein Energiemuster, hervorbringt.
Dieses gefundene Wissen war dem Patienten bis dahin unbekannt, es führt den Homöopathen direkt zum Heilmittel.

Dieser von Rajan Sankaran geprägte Ansatz geht davon aus, dass der Mensch einen nicht-menschlichen Anteil hat, den er tief verborgen in sich trägt - dieser erzeugt Disharmonie und zeigt sich oft in Form von Krankheit. Obwohl jeder Mensch einen solchen Anteil hat, gehört er doch nicht zum Menschen, sondern ist Teil eines Energiemusters, welches sich der Mensch aus dem Pflanzen-, Tier oder Mineralreich "geborgt" hat.

Bei dieser Methode werden Symptome so tief hinterfragt, bis sich das Eigentliche, das Nicht-Menschliche des Patienten eröffnet.
Der erste Schritt führt in die genaue Beschreibung der Hauptbeschwerde
Sie ist der beste Ort, um das Naturreich (Pflanze, Tier, Mineral), die Tiefe der Empfindung (Miasma) und die Empfindung selbst  zu erfahren.
Man fragt nach einer detaillierten Beschreibung der Hauptbeschwerde, achtet dabei auf nicht-menschliche Aspekte in der Erzählung ebenso wie auf "bemerkenswerte" Handgesten, bis sich zunächst das Naturreich und dann die Substanz des Heilmittels ganz natürlich zeigt.

Die Bedeutung der Handgesten nach Sankaran
Handgesten kommen direkt aus dem Unbewussten, sie sind spontan und in der Fallaufnahme sehr verlässlich. Sie dienen als Wegweiser, vor allem, wenn sie wiederholt vorkommen. Sie müssen sich wiederholen, um wichtig zu sein.