Schüsslersalze

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Kategorie: Naturheilverfahren
Autorin: Conny Dollbaum, Heilpraktikerin
Quelle: Eigene Zusammenstellung
Datum: 07.02.2010


Hintergrund/ Kontext
Gegründet 1874 von Wilhelm Heinrich Schüssler, einem homöopathischen Arzt, der den Versuch wagte, die umfangreiche Homöopathie abzukürzen und handhabbarer zu machen. Er entwickelte auf diese Weise eine genial einfache Methode, die zur physiologischen Selbstregulation auch von Laien gut eingesetzt werden kann.

Beschreibung
Schüssler wählte zunächst 12 anorganische Salze, die Bestandteil des menschlichen Organismus sind und ordnete ihnen spezifische Funktionen, die aus der Biochemie bekannt waren zu.
Eisen ist beispielsweise notwendig zum Sauerstofftransport und muss deshalb bei allen Erkrankungen, die mit erhöhtem Sauerstoffbedarf (z.B. Infektionen oder Entzündungen) einher gehen, substituiert werden.
Die biochemischen Mittel sind in geringer Weise homöopathisch aufbereitet, werden aber  nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip wie in der Klassischen Homöopathie gewählt, sondern nach physiologischen und organotropen Aspekten.
Seine spezielle Antlitzdiagnose ordnet Verfärbungen von Haut und Haar den jeweiligen Mitteln zu und bietet damit eine zusätzliche Hilfe bei der Mittelwahl.

Für wen und wann?
Für alle, besonders bei akuten Erkrankungen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit, auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Stauchungen und Zerrungen etc.., begleitend bei chronischen Erkrankungen

Gegenanzeigen
Schwerwiegende Erkrankungen, die über eine Stoffwechsel-Regulation nicht zu beeinflussen sind. Hier sollten die Schüssler-Salze allenfalls begleitend eingesetzt werden.

Preise und Bedingungen
Häufig auch von naturheilkundlichen ÄrztInnen ausgeübt, ansonsten normale HP-Sätze zwischen € 30,- und € 60,- je nach Zeitaufwand.