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Kategorie: Yoga

© Gelpi fotolia.com

Lachyoga

Lachen ist ansteckend, dass wissen wir schon lange. Nun haben die Forscher eine Erklärung dafür. Es sind die Spiegelneuronen in unserem Kopf, die das bewerkstelligen. So können wir uns durch gezieltes Schauen und Hören von lachenden Menschen anstecken lassen.

Eine ganz wesentliche Erkenntnis ist: unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob wir gespielt oder wirklich Lachen. Bereits wenn wir die Mundwinkel hochziehen, erfolgt eine Meldung an unser Großhirn: „Der Besitzer des Gehirns ist gut drauf. Endorphine (Glücksbotenstoffe) ausschütten.“ Die Glücksbotenstoffe heißen so, weil sie uns dann wirklich glücklich machen und echtes Lachen ist die Folge. Außerdem haben sie sogar noch schmerzlindernde Wirkung.

Um eine länger anhaltende Wirkung zu erzielen, müssen wir zehn Minuten pro Tag lachen. Um diese Zeit zu erreichen, gibt es ein Übungsprogramm. Atem-und Dehnübungen aus dem Yoga, Üben des Lobens, pantomimische Übungen und das Rhythmische Klatschen.

Ziel ist:
sich unabhängig zu machen von äußeren Reizen. Wenn wir auch ohne Witze, Comedy, lustige Filme, etc. lachen können, können wir lachen wann immer und wie viel wir wollen.

Lachen ist viel zu wichtig, um sich von außen bestimmen zu lassen.

Lachyoga - Lachen ohne Grund.

Lachen ist Weltsprache. Lachen macht Kontakt. Lachen stärkt den Frieden.

Autorin:
Silvia Rössler, Lachyoga-Lehrerin
www.lachyoga-silvia-roessler.de

Datum:
04.04.2017

Quelle:
Eigene Zusammenstellung

Links:
Eingetragene Lachclubs

 

Hintergrund/ Kontext

1995 entwickelten Dr. Madan Kataria, Allgemeinmediziner und seine Frau Madhuri Kataria, Yogalehrerin, das Konzept Lachyoga. Die Gelotologie, die Lachforschung, hatte in dieser Zeit interessante Ergebnisse, auf die sich das Lachyoga aufbaut.