Holunder - Linderung bei grippalen Infekten

von Ursula Stienen, Heilpraktikerin

Der Holunder ist eine sehr alte Heilpflanze, die schon von den Germanen wegen seiner heilenden Kräfte verehrt wurde. Er galt als heiliger Baum, den man nicht fällen durfte. War es einmal nicht zu vermeiden, wurde sein Holz nicht genutzt, sondern Mutter Erde zurückgegeben.

Die strahlend weißen Blüten können im Mai und Juni gesammelt werden. Trocknet man die Blüten, so kann man aus ihnen in der kalten Jahreszeit einen Tee aufbrühen. Der Tee wirkt schweißtreibend, fiebersenkend und schmerzlindernd. Ferner hat er eine antivirale Wirkung.

Die dunklen Holunderbeeren, die im Spätsommer geerntet werden können sind sehr vitaminreich, stärken die Abwehr und regen leicht die Verdauung an. Sie dürfen nicht roh genossen werden, weil sie dann Übelkeit auslösen können.

Ein sehr leckerer Tee, der sowohl zur Vorbeugung, als auch wenn der grippale Infekt einen erwischt hat, getrunken werden kann ist folgender:

2 gehäufte Teelöffel Holunderblüten mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Den Tee abseihen und ca. 30 ml Holunderbeerensaft und den Saft einer Zitrone zufügen. Nach Geschmack mit Honig süßen.

Danach zum Schwitzen ins Bett, falls Sie einen grippalen Infekt haben oder er sich angekündigt hat!

Ein Artikel von Ursula Stienen

Heilpraktikerin

Naturheilpraxis-Stienen

Waldstraße 62
59872 Meschede

www.naturheilpraxis-stienen.de

 

 

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