Dirk Kazmierczak

Praxis für Tanztherapie

Tanz- deshalb trotzdem

Beruf/Tätigkeit

Tanztherapeut BTD/ Lehrtherapeut,Ausbilder BTD /Heilpraktiker Psychotherapie //

Methoden/Begleitungen/Angebote

Schwerpunkte

Beziehungsthemen & Sexualität , Psychische Beschwerden , Stress, Burnout, Erschöpfungszustände

Angebot

Tanztherapie/ Körperpsychotherpie/ integrative Traumatherapie

Vom Spüren zum Fühlen, vom Fühlen zum Verstehen

Ich begleite Menschen in persönlichen Krisen und belastenden Lebenssituationen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Trauma und Traumafolgestörungen.

In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich ich Körperpsychotherapie, psychodynamische Tanz- Bewegungs- und Ausdruckstherapie mit integrativer Traumatherapie. Dabei steht für mich das ganzheitliche Erleben von Körper, Gefühl, Bewegung und Sprache im Mittelpunkt. 

Ich verstehe mich dabei als Begleiter und Orientierungshilfe. Mit einer achtsamen Haltung möchte ich mich auf das individuelle Erleben und den persönlichen Weg jedes Menschen einlassen. Zuweilen kann es hilfreich sein, Wegweiser zu sein, wenn der eigene Weg gerade schwer zu erkennen ist. Dabei geht es darum, gemeinsam wahrzunehmen, zu verstehen und Schritt für Schritt neue Möglichkeiten zu entdecken. 

Der Körper als Zugang zu Selbsterleben                                                                           

Tanztherapie ist für mich in besonderer Weise psychophysisch: Körperliches und psychisches Erleben stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig. Das Körperselbsterleben ist ein wesentlicher Teil des Selbsterlebens: Wie wir unseren Körper wahrnehmen, wie wir uns bewegen, wie wir Grenzen spüren und wie wir mit uns selbst in Kontakt sind, kann viel über unsere innere Befindlichkeit erzählen.

Befindlichkeiten können dabei Hinweise auf Bedürfnisse und Notwendigkeiten geben. Was sich zunächst vielleicht nur als Anspannung, Unruhe, Leere, Rückzug oder körperliches Unwohlsein zeigt, kann im therapeutischen Prozess zunehmend wahrgenommen und verstanden werden. 

Ein wichtiger Weg kann dabei sein: 

  • vom Spüren zum Fühlen
  • vom Fühlen zum Verbalisieren
  • vom Verbalisieren zum Reflektieren

So können körperliche Wahrnehmungen und emotionale Erfahrungen nach und nach verständlicher werden und in einen persönlichen Zusammenhang treten. 

Bewegung verstehen und neue Möglichkeiten eröffnen

Meine langjährige Arbeit als Solist im Bereich Tanz und Tanztheater hat meinen Blick für Bewegung geprägt. Sie hilft mir, Bewegung differenziert wahrzunehmen, zu verstehen und zu analysieren. Dabei kommt mir meine Ausbildung in der Laban-Bewegungsanalyse zugute. Sie ermöglicht es, Bewegungsqualitäten und Bewegungsmuster genauer wahrzunehmen und ihre Bedeutung im individuellen Erleben zu erfassen.

In der Therapie geht es dabei nicht um tänzerische Leistung oder darum, bestimmte Bewegungen richtig auszuführen. Vielmehr können freie oder zuweilen auch angeleitete Improvisationen dazu einladen, den eigenen Körper neu zu erleben und das persönliche Bewegungsrepertoire zu erweitern. Manchmal bewegen wir uns im Leben immer wieder auf ähnliche Art und Weise- auch dann, wenn uns diese Muster nicht mehr guttun. Neue Bewegungen können neue Erfahrungen ermöglichen: 

Mehr Raum einnehmen, Grenzen spüren, Nähe zulassen oder Distanz herstellen, Halt finden, loslassen oder etwas, was am oder im Körper spürbar ist, auszudrücken, ihm eine Form zu geben. 

Die Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires kann dadurch auch eine Erweiterung der persönlichen Handlungsmöglichkeiten bedeuten. 

Trauma- behutsam und ressourcenorientiert

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der integrativen Traumatherapie und der Begleitung von Menschen mit Traumafolgestörungen. Traumatische Erfahrungen können das Körper- und Selbsterleben nachhaltig beeinflussen. Manche Menschen fühlen sich ihrem Körper fremd, andere erleben eine ständige innere Anspannung oder haben Schwierigkeiten, eigene Grenzen, Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen. Hier kann körperorientierte Arbeit einen wichtigen Zugang eröffnen.

Dabei steht für mich zunächst die Stabilisierung und Förderung der Selbstregulation im Vordergrund. Es geht darum eigenen Ressourcen kennenzulernen, Sicherheit zu entwickeln und die Fähigkeit zu stärken, mit unterschiedlichen inneren und äußeren Belastungen umgehen zu können. 

Traumatische Inhalte müssen dabei nicht sofort erzählt oder detailliert bearbeitet werden. Entscheidend ist, dass Sie selbst bestimmen können, was sich zeigt und in welchem Tempo Sie sich belastenden Bereichen nähern möchten. 

Innere Anteile wahrnehmen und verstehen

In meine Arbeit fließen auch Methoden der Ego-State-Therapie ein. Belastende Erfahrungen können dazu führen, dass unterschiedliche innere Zustände oder Anteile entstehen- beispielsweise ein Anteil der schützen möchte, einer, der besonders leistungsfähig sein muss, oder ein verletzlicher Anteil, der eine bestimmte Last mit sich trägt. 

Diese Seiten unseres Selbst haben häufig einen nachvollziehbaren Hintergrund und können als bisher entwickelte Bewältigungs- und Schutzstrategien verstanden werden. 

Die Arbeit mit solchen inneren Anteilen kann dabei helfen, die Dynamik auf der "inneren Bühne" besser zu verstehen, unterschiedliche Bedürfnisse wahrzunehmen und einen konstruktiven Umgang mit sich selbst zu entwickeln. 

Themen, mit denen Sie zu mir kommen können:

  • Trauma und Traumafolgestörungen
  • belastende Lebenserfahrungen
  • akute oder länger andauernde Krisen
  • Selbstwertproblematiken und Schwierigkeiten mit dem eigenen Körper- und Selbstbild
  • Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen
  • psychosomatische Beschwerden
  • frühe und strukturelle Störungen
  • belastende Beziehungserfahrungen
  • Schwierigkeiten mit Selbstregulation und emotionaler Balance

Wir beginnen dort, wo Sie gerade stehen...

 

 

 

Persönliches

Mein Verständnis von Therapie

Therapie bedeutet für mich, gemeinsam einen Raum zu schaffen, in dem Sie sich mit ihrem Erleben auseinandersetzen können- achtsam, wertschätzend und vertraulich. 

Dabei möchte ich Ihnen mit Offenheit und einer achtsamen Haltung begegnen und mich auf ihre individuelle Geschichte und Ihr persönliches Erleben einlassen. Dabei dürfen auch belastende, widersprüchliche oder bislang schwer zugängliche Bereiche Raum bekommen. 

Mein Anliegen ist es, Sie dabei zu unterstützen: 

  • den eigenen Körper wieder bewusster wahrzunehmen
  • Befindlichkeiten und Bedürfnisse deutlicher zu erkennen
  • Selbstregulation und Selbstwirksamkeit zu stärken
  • eigene Grenzen und Möglichkeiten zu erfahren
  • neue Bewegungs- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln

So kann aus dem bewussten Spüren, Schritt für Schritt ein tieferes Verständnis entstehen- und daraus die Möglichkeit, das eigenen Leben wieder aktiver und selbstbestimmter zu gestalten. 

 

 

Berufliche Qualifikation und Weiterbildungen

Berufliche Qualifikationen

  • Diplom Bühnentänzer, Choreograph, Tanzvermittler
  • Heilpraktiker für Psychotherapie (HPG)
  • Tiefenpsychologischer Tanz- und Ausdruckstherapeut ( BTD, DITAT Bonn)
  • Lehrtherapeut BTD
  • Ausbilder BTD
  • Supervisor BTD im Anerkennungsverfahren
  • Dozent DITAT, Bonn 
  • Dozent am ITAM, Bad Honnef
  • Freie Seminar- und Kongresstätigkeit 

Fortbildungen: 

  • Integrative Traumatherapie 
  • Traumaadaptive Tanztherapie
  • Körperpsychotherapie
  • Stabilisierungstechniken
  • Entspannungsverfahren
  • traumaadaptives, traumasensibles Yoga
  • Ego State Therapie I, II, III
  • Laban Movement Analysis (LMA)