Kontaktfreudig und trotzdem erschöpft
Was hinter diesem Widerspruch steckt
Kennst du das? Ein Gespräch war richtig gut – du warst präsent, hast zugehört, echte Verbindung gespürt. Vielleicht sogar dieses seltene Gefühl: Hier bin ich wirklich angekommen. Und trotzdem brauchst du danach Zeit für dich. Nicht weil etwas falsch gelaufen wäre – sondern gerade weil so viel passiert ist.
Auf dem Heimweg tauchen einzelne Sätze wieder auf. Ein Blick bekommt plötzlich eine neue Bedeutung. Das Gespräch ist längst vorbei – und läuft innerlich trotzdem noch weiter.
Dieses Erleben passt weder ins klassisch introvertierte noch ins extravertierte Muster. Wer aktiv Kontakt sucht und Menschen mag, gilt kaum als introvertiert. Wer nach sozialen Situationen erschöpft ist, passt aber auch nicht ins extravertierte Bild. Es fühlt sich an wie ein Widerspruch – und ist doch keiner.
Das Konzept der Hochsensiblen Otroversion (HSO) beschreibt genau diese Dynamik: eine gleichzeitige, untrennbare Ausrichtung nach außen und nach innen. Während man spricht, zuhört oder reagiert, läuft innerlich bereits eine tiefe Verarbeitung mit – automatisch, im Hintergrund, kaum greifbar. Kontaktfreude und Verarbeitungstiefe sind dabei keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Dynamik.
Was das konkret bedeutet, wie sich dieser Kreislauf im Alltag zeigt – in Gesprächen, in Gruppen, in der Stille danach – und was das alles mit Hochsensibilität zu tun hat, erkläre ich in meinem ausführlichen Artikel.
Ein Artikel von
Benjamin Kramer
32108 Bad Salzuflen
Lehmkuhlstr. 21
coach-bs@gmx.de
www.pg-bs.eu
Profil von Benjamin Kramer
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