Jenseits der guten Vorsätze
Wie du deine Seelenziele nährst und lebendig hältst
Kennst du dieses Gefühl von Aufbruch zu Beginn des Jahres?
Da ist Motivation, neue Energie, neue Klarheit. Vielleicht schreibst du To-Do-Listen, setzt dir Ziele für gesündere Ernährung, mehr Bewegung, Freizeit oder persönliche Entwicklung. Für einen Moment fühlt sich alles weit und möglich an.
Und dann kommt dir das Leben dazwischen - der Alltag!
Termine, Verantwortung, Müdigkeit gewinnen wieder mehr Raum und viele deiner Vorsätze verlieren leise an Kraft. Nicht, weil du zu wenig willst oder dich nicht genug anstrengst, sondern weil sie im echten Leben keinen festen Platz finden.
Seelenziele sind anders!
Sie wollen nicht geschafft werden. Sie laden dich ein, bewusster zu leben und zu sein. Sie beschreiben keine Leistung, sondern eine innere Haltung: mehr Ruhe, mehr Klarheit, mehr Verbundenheit, mehr Präsenz. Seelenziele zeigen sich nicht im großen Umbruch, sondern in kleinen Entscheidungen: Pausen zulassen, ehrlich wahrnehmen wie es dir gerade geht.
Erdung statt Selbstoptimierung
Wenn ein Ziel geerdet ist, muss es dich nicht antreiben. Es begleitet dich, wie ein leiser Kompass der dich immer wieder zurückführt und auf deinem Kurs hält. Erdung bedeutet, bei dir anzukommen - genau hier, genau jetzt! Erdung heißt nicht, noch besser zu werden, noch schneller, noch höher, sondern ehrlicher, weicher und verbundener mit dir selbst zu sein.
Ein Seelenziel entsteht oft aus einer stillen Frage:
Wie möchte ich mich im Alltag fühlen - mit mir selbst und in meinem Leben?
Wenn du diese Frage achtsam beantwortest, kommst du aus dem Kopf zurück in den Moment. Nicht durch große Rituale, sondern durch kleine, liebevolle Momente im Alltag:
- ein bewusster Atemzug
- kurz die Füße auf dem Boden spüren
- einen Moment innehalten, bevor du weitermachst
So wird Erdung und Ausrichtung nichts Zusätzliches, sondern etwas Natürliches - etwas, das sich in deinen Tag einwebt.
Es wird Tage geben, an denen auch deine Seelenziele in den Hintergrund rücken. Das ist kein Scheitern. Es zu bemerken ist Achtsamkeit für dich selbst und bedeutet, dass du dich ohne Bewertung und ohne Druck freundlich wieder neu ausrichten darfst.
Jenseits der guten Vorsätze geht es nicht um Durchhalten oder Perfektion. Es geht um ein bewusstes Dasein in deinem Leben - um Präsenz.
Und genau aus dieser Präsenz schöpfen deine Seelenziele ihre erdende Kraft.
Herzlich
Sonja Papperitz
Ein Artikel von
Sonja Papperitz
33803 Steinhagen
Amshausener Str. 2
info@sonjapapperitz.de
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